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	<title>eventfaq.de - Das Portal für Eventmanagement und Veranstalter</title>
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		<title>43/12 Verletzte bei Super Bowl-Konzert</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 23:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Open Air-Konzert am Vorabend des Super Bowl am Freitag in Indianapolis (USA) kam es beim Auftritt der Band LMFAO vor 50.000 Fans zu einem starken Gedränge, bei dem mindestens 11 Personen verletzt wurden. Die Polizei hatte einige Mühe, die Menschenmassen im Zaum zu halten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einem Open Air-Konzert am Vorabend des Super Bowl am Freitag in Indianapolis (USA) kam es beim Auftritt der Band LMFAO vor 50.000 Fans zu einem starken Gedränge, bei dem mindestens 11 Personen verletzt wurden. Die Polizei hatte einige Mühe, die Menschenmassen im Zaum zu halten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>42/12 Ab ins Theater!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In verschiedenen Städten verteilten Ärzte Gutscheine an verhaltensauffällige Kinder für einen Besuch im Theater. Hierfür steht die Idee „Theater auf Rezept“ von Peter Maffay Pate. Wie das Nachrichtenportal derwesten.de berichtet (hier), hat sich das Projekt bereits in manchen Städten etabliert. Die Akteure erhoffen sich dabei, dass die Kinder sich nicht nur ablenken können, sondern Verhaltensweisen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In verschiedenen Städten verteilten Ärzte Gutscheine an verhaltensauffällige Kinder für einen Besuch im Theater. Hierfür steht die Idee „Theater auf Rezept“ von Peter Maffay Pate.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16397"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie das Nachrichtenportal derwesten.de berichtet (<a href="http://www.derwesten.de/region/aerzte-in-iserlohn-verschreiben-theaterbesuch-fuer-verhaltensauffaellige-id6308564.html" target="_blank">hier</a>), hat sich das Projekt bereits in manchen Städten etabliert. Die Akteure erhoffen sich dabei, dass die Kinder sich nicht nur ablenken können, sondern Verhaltensweisen erlernen können wie bspw. Kreativität, Sensibilität usw. Auch teilnehmende Ärzte werten das Projekt als erfolgversprechend, das auch von einer Krankenkasse und anderen Partnern finanziell unterstützt wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>41/12 US-Präsidentschaftskandidat im Auge des Tigers</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/4112-us-praesidentschaftskandidat-im-auge-des-tigers/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/4112-us-praesidentschaftskandidat-im-auge-des-tigers/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Anscheinend ohne Genehmigung der Band hat der US-Präsidentschaftskandidat Newt Gingrich den Hit „Eye of the Tiger“ bei seinen Wahlkampfauftritten eingesetzt. Die Band Survivor hat nun vor, den Kandidaten deswegen zu verklagen. Die Band wird dabei sicherlich auf tiefstes Verständnis des Herrn Präsidentschaftskandidaten stoßen, hat dieser doch sich bisher für ein hartes Durchgreifen bei Urheberrechtsverletzungen stark gemacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Anscheinend ohne Genehmigung der Band hat der US-Präsidentschaftskandidat Newt Gingrich den Hit „Eye of the Tiger“ bei seinen Wahlkampfauftritten eingesetzt. Die Band Survivor hat nun vor, den Kandidaten deswegen zu verklagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16387"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Band wird dabei sicherlich auf tiefstes Verständnis des Herrn Präsidentschaftskandidaten stoßen, hat dieser doch sich bisher für ein hartes Durchgreifen bei Urheberrechtsverletzungen stark gemacht. <img src='http://www.eventfaq.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich ist es so, dass derjenige, der fremde urheberrechtlich geschützte Werke nutzen möchte, den Rechteinhaber um Erlaubnis fragen muss. Wenn also bspw. in Deutschland ein Song auf einer (Wahl-)Veranstaltung gespielt wird, dann muss der Urheber bzw. der Rechteinhaber gefragt werden. Soweit der Urheber (= Komponist) Mitglied bei der GEMA ist, muss die GEMA gefragt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Musik eines ausländischen Komponisten gespielt wird, gehen die Zahlungen trotzdem an die GEMA, da diese Verträge mit den ausländischen Verwertungs- gesellschaften geschlossen hat: Bei Verwertung in Deutschland geht das Geld an die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA, die dann die Einnahmen entsprechend weiterverteilt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>40/12 Vergaberecht: Bierlieferung für ein Gemeindefest</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/4012-vergaberecht-bierlieferung-fur-ein-gemeindefest/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gemeinde in Bayern hatte für ein von ihr veranstaltetes Fest einen Vertrag mit einer Brauerei geschlossen, indem sie der Brauerei das Exklusivrecht einräumt, die Festwirte mit Bier zu versorgen. Voraussetzung dafür war aber, dass das Bier in der Gemeinde gebraut würde.   Ein Konkurrent der Brauerei war der Ansicht, dass dieser Vertrag nicht ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Gemeinde in Bayern hatte für ein von ihr veranstaltetes Fest einen Vertrag mit einer Brauerei geschlossen, indem sie der Brauerei das Exklusivrecht einräumt, die Festwirte mit Bier zu versorgen. Voraussetzung dafür war aber, dass das Bier in der Gemeinde gebraut würde.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16382"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Ein Konkurrent der Brauerei war der Ansicht, dass dieser Vertrag nicht ohne eine öffentliche Ausschreibung hätte geschlossen werden dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Oberlandesgericht München hat nun entschieden, dass es sich bei diesem Vertrag nicht um einen ausschreibepflichtigen Vertrag gehandelt hat.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Damit die öffentliche Hand nicht dem Reiz unterliegt, dem beliebtesten Lieferanten bzw. einem Freund einen schönen Vertrag zuzuschustern, hat der Gesetzgeber das Kartellrecht erfunden. Ein Teil davon ist das „Gesetz gegen Wettbewerbsbe- schränkungen“, kurz: <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gwb/" target="_blank">GWB</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Darin ist unter anderem geregelt, in welchen Fällen die öffentliche Hand die Vergabe eines Vertrages ausschreiben muss, sodass mehrere Unternehmen die Chance bekommen, den Vertrag mit der Gemeinde schließen zu können. Das Vergabe- verfahren ist unter anderem ab <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__97.html" target="_blank">§ 97 GWB</a> geregelt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">In <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__99.html" target="_blank">§ 99 GWB</a> sind solche Aufträge genannt, in denen die Gemeinde eine öffentliche Ausschreibung vornehmen muss.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Ein solcher Auftrag kann beispielsweise ein Vertrag sein, in dem die Gemeinde mit einer Brauerei über die „ Erbringung von Leistungen“ einen Vertrag schließt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Im vorliegenden Fall hatte die Gemeinde mit der Brauerei einen Vertrag darüber geschlossen, dass die Brauerei berechtigt wäre, für ein Fest das Bier zu liefern.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Oberlandesgericht München hat darin keinen ausschreibungspflichtigen Dienstleistungsauftrag gesehen. Vergabepflichtig wäre ein Auftrag über die entgeltliche Beschaffung einer Leistung durch den öffentlichen Auftraggeber. Die Gemeinde hatte sich aber nach Ansicht des OLG keine Leistung in diesem Sinne beschafft, ein entgeltlicher Warenlieferungsvertrag ist nicht geschlossen worden. Vielmehr hatte die Gemeinde lediglich die exklusive Möglichkeit eröffnet, dass die Brauerei exklusiv mit den Festwirten einen Bierlieferungsvertrag schließen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Somit fließt die Gegenleistung (Bierlieferung) der Gemeinde nicht <strong>unmittelbar </strong>zu. Sie fließt aber auch nicht etwa nur <strong>mittelbar </strong>zu: Dies könnte der Fall sein, wenn die Gegenleistung (= die Bierlieferung) die Gemeinde bei den ihr obliegenden Aufgaben, wie beispielsweise die Daseinsvorsorge, unterstützt. Dies wäre dann nicht der Fall, wenn die Gegenleistung dem öffentlichen Interesse nur dienlich wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Oberlandesgericht hat solche Tätigkeiten mit der Einrichtung eines Rettungsdienstes oder der Breitbandkabelerschließung unterversorgter Gebiete verglichen. Das OLG hat auch die Argumentation des Konkurrenten verworfen, dass die Gemeinde mit dieser Vertragskonstellation absichtlich die Vergabeverpflichtung umgehen wollte. Von einer Umgehung könne man aber nur dann sprechen, so das OLG, wenn normalerweise die Gemeinde das Bier selbst bezogen hätte. Dies war hier aber ersichtlich nicht gewollt. Schon früher war es so, dass der Festwirt selbst verantwortlich war, sich das Bier auf dem Markt zu beschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Verfahren zeigt, wie schwierig die Unterscheidung zwischen einem vergabepflichtigen und einer freien Auftragsverteilung sein kann. Gerade die öffentliche Hand muss also bei der Vergabe von Aufträgen im Vorfeld sorgfältig prüfen, ob die Vergabe öffentlich ausgeschrieben werden muss. Solche Fälle können auch auftreten, wenn eine Stadt den Auftrag für die Aufführung des Stadtfestes an eine Eventagentur vergeben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt § 99 GWB vier Arten von Verträgen vor, bei denen grundsätzliche eine Vergabe öffentlich auszuschreiben ist. Das Verfahren selbst ist dann genauer geregelt in der <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/vgv_2001/index.html" target="_blank">Vergabeordnung</a>. Dort finden sich auch Schwellenwerte (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/vgv_2001/__2.html" target="_blank">§ 2 VgV</a>); sind diese unterschritten, kann eine öffentliche Ausschreibung unterbleiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>39/12 Die Zulässigkeit einer &#8220;Pipi-Party&#8221;</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3912-die-zulaessigkeit-einer-pipi-party/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/3912-die-zulaessigkeit-einer-pipi-party/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gaststättenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Diskothek in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein) ist nach einer „Pipi-Party“ in die Kritik geraten: Die Polizei musste mehrmals alkoholbedingt enthemmte Jugendliche zähmen.   Die Diskothek bewarb ihre Pipi-Party mit dem Slogan: „Alle offenen Getränke sind so lange kostenlos, bis der 1. Gast aufs Klo muss!“. Weiter hieß es: „Du bist noch keine 18 Jahre alt? Kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Diskothek in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein) ist nach einer „Pipi-Party“ in die Kritik geraten: Die Polizei musste mehrmals alkoholbedingt enthemmte Jugendliche zähmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16378"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Diskothek bewarb ihre Pipi-Party mit dem Slogan: „Alle offenen Getränke sind so lange kostenlos, bis der 1. Gast aufs Klo muss!“. Weiter hieß es: „Du bist noch keine 18 Jahre alt? Kein Problem, fülle einfach die Personenfürsorgeübertragung in doppelter Ausführung aus und bringe eine volljährige Person mit.“.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Mehrere minderjährige Besucher der Diskothek mussten von der Polizei aufgegriffen werden. Gegen den Betreiber der Diskothek will die Behörde nun ein Bußgeld- verfahren einleiten.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung mitsamt Werbung ist aus mehreren Gründen bedenklich bzw. rechtswidrig:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) „Alle offenen Getränke sind so lange kostenlos, bis der 1. Gast aufs Klo muss!“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist offenkundig, was der Veranstalter damit bezweckt: Die Förderung des Alkoholkonsums zur Absatzförderung. Damit könnte aber ein Versagungsgrund erfüllt sein, womit die gaststättenrechtliche Konzession entzogen werden könnte: Wenn zu befürchten ist, dass der Gastwirt dem Alkoholmissbrauch Vorschub leisten oder die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes nicht einhalten wird, dann kann die Erlaubnis versagt werden (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gastg/BJNR004650970.html" target="_blank">§ 4 Abs. 1 Nr. 1 Gaststättengesetz</a> Schleswig-Holstein, das sich auf das frühere Bundesgaststättengesetz beruft).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund schlechter Erfahrungen mit „Flatrate“-Partys sind diese vor einigen Jahren als jugendgefährdend (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__7.html" target="_blank">§ 7 JSchG</a>) eingestuft worden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Ungeachtet dieser Überlegungen müsste der Veranstalter ohnehin darauf achten (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__9.html" target="_blank">§ 9 JSchG</a>), dass</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Branntwein, branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche,</div>
</li>
<li>andere alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, sofern sie nicht von einer personensorgeberechtigten Person (siehe unten) begleitet werden,</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) „Du bist noch keine 18 Jahre alt? Kein Problem, fülle einfach die Personenfürsorgeübertragung in doppelter Ausführung aus und bringe eine volljährige Person mit.“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Formulierung ist zumindest ungeschickt: Man kann sie nämlich so verstehen, dass der Veranstalter den Minderjährigen geradezu dazu auffordert, zu „schummeln“: Wenn er einen Zettel ausfüllt und irgendeinen Volljährigen mitbringt, wird er eingelassen. Natürlich lässt sich aus der Formulierung nicht ohne weiteres schließen, dass der Veranstalter die Alterskontrollen nicht ernst nehmen wollte, jedoch steht zumindest der Verdacht dazu im Raum. Außerdem scheint der Verdacht ja bestätigt worden zu sein, nachdem eine Vielzahl angetrunkener Minderjähriger von der Polizei aufgegriffen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Prüfpflichten des Veranstalters in Bezug auf das Alter ergibt sich aus <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__2.html" target="_blank">§ 2 JSchG</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">In Gaststätten dürfen sich aufhalten (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__4.html" target="_blank">§ 4 JSchG</a>):</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Minderjährige unter 16 nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person und wenn sie zwischen 5 und 23 Uhr eine Mahlzeit oder ein Getränk einnehmen.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Minderjährige über 16 Jahren zwischen 24 und 5 Uhr nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Personensorgeberechtigt sind bspw. die Eltern (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__1.html" target="_blank">§ 1 Abs. 1 Nr. 3 JSchG</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Erziehungsbeauftragte Personen müssen über 18 Jahre alt sein und dauerhaft oder zeitweise von der personensorgeberechtigten Person beauftragt ist, Erziehungs- aufgaben wahrzunehmen (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__1.html" target="_blank">§ 1 Abs. 1 Nr. 4 JSchG</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Damit ist klargestellt, dass „irgendeine“ volljährige Person, die den Minderjährigen begleitet, die Voraussetzungen nicht erfüllt. Vielmehr müssen im Regelfall die Eltern die Begleitperson legitimiert haben.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Veranstalter hat die Berechtigung der angeblich erziehungsbeauftragten Person in Zweifelsfällen zu prüfen (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__2.html" target="_blank">§ 2 Abs. 1 JSchG</a>). Dazu reicht im Regelfall nicht die Vorlage es vom Minderjährigen selbst ausgefüllten Formulars aus – denn daraus geht nicht hervor, ob tatsächlich die personensorgeberechtigten Personen dieses Formular jemals gesehen haben und tatsächlich einverstanden waren.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">In Bezug auf den oben genannten Werbesatz könnte man also unterstellen, dass der Veranstalter seine Pflichten nicht allzu ernst nehmen will, wenn er schon äußerst unklare bzw. sogar schon unrichtige Voraussetzungen für einen Einlass von Minderjährigen propagiert.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz sind eine bußgeldbewehrte Ordnungs- widrigkeit (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__28.html" target="_blank">§ 28 JschG</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Unlautere Werbung?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Würde ein Gericht die oben dargestellten Überlegungen als Verletzung des Jugendschutzgesetzes bewerten, dann riskiert der Veranstalter sogar noch die Inanspruchnahme durch Konkurrenten oder der Wettbewerbszentrale aufgrund unlauterer Werbung:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Unlauter handelt nämlich, wer &#8220;einer gesetzlichen Vorschrift zuwiderhandelt, die auch dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.&#8221; (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__4.html" target="_blank">§ 4 Nr. 11 UWG</a>). Dies wäre bei einem Verstoß gegen jugendschutzgesetzliche Vorschriften wie hier geschehen der Fall.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Damit könnte der Veranstalter u.a. auf <strong>Unterlassung </strong>seines unlauteren Verhaltens in der Zukunft in Anspruch genommen werden. Außerdem: Die ggf. abmahnende Wettbewerbszentrale könnte die <strong>Herausgabe des Gewinns </strong>dieser Veranstaltung an die Bundeskasse verlangen (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__10.html" target="_blank">§ 10 UWG</a>).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>38/12 Ägypten: Tote durch Panik nach Krawallen in Stadion</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3812-aegypten-tote-durch-panik-nach-krawallen-in-stadion/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 23:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Fußballspiel in Port Said (Ägypten) sind nach dem Schlusspfiff Krawallen ausgebrochen, als Fans auf das Spielfeld stürmten. Nach derzeitigem Stand sind bei einer Panik mindestens 76 Personen totgetrampelt und erdrückt worden, über 1.000 Personen sollen teilweise schwer verletzt worden sein. Spieler und Anhänger der Gästemannschaft warfen den Sicherheitskräften vor, nicht eingegriffen zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einem Fußballspiel in Port Said (Ägypten) sind nach dem Schlusspfiff Krawallen ausgebrochen, als Fans auf das Spielfeld stürmten. Nach derzeitigem Stand sind bei einer Panik mindestens 76 Personen totgetrampelt und erdrückt worden, über 1.000 Personen sollen teilweise schwer verletzt worden sein. Spieler und Anhänger der Gästemannschaft warfen den Sicherheitskräften vor, nicht eingegriffen zu haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>37/12 Modekollektion fängt Feuer an Standheizung</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3712-modekollektion-faengt-feuer-an-standheizung/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16366</guid>
		<description><![CDATA[Bei einem Mode-Fotoshooting auf einer Straße in einem Münchener Gewerbegebiet ist ein Wohnmobil ausgebrannt, das zum Aufwärmen für die Fotomodels gedacht war. Im Wohnmobil befand sich die gesamte Modekollektion. Teile davon hingen offenbar zu nahe an der Standheizung und fingen Feuer.    eventfaq-Kommentar Vor einigen Monaten ist kurz vor Beginn einer Erotik-Messe in der Kopenhagener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einem Mode-Fotoshooting auf einer Straße in einem Münchener Gewerbegebiet ist ein Wohnmobil ausgebrannt, das zum Aufwärmen für die Fotomodels gedacht war. Im Wohnmobil befand sich die gesamte Modekollektion. Teile davon hingen offenbar zu nahe an der Standheizung und fingen Feuer.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16366"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vor einigen Monaten ist kurz vor Beginn einer Erotik-Messe in der Kopenhagener KB-Halle (siehe <a href="http://www.eventfaq.de/35511-altehrwuerdige-kb-halle-droht-einzustuerzen/" target="_blank">hier</a>) ein Feuer ausgebrochen, da offenbar Pappkartons zu nahe an einem Scheinwerfer standen. Das Feuer führte dazu, dass die Halle vollständig zerstört wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Im Anwendungsbereich der Versammlungsstättenverordnung regelt § 33 Abs. 8 MVStättV: &#8220;Brennbares Material muss von Zündquellen, wie Scheinwerfern oder Heizstrahlern, so weit entfernt sein, dass das Material durch diese nicht entzündet werden kann.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Weiterführend zum Thema u.a. die <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-810-6.pdf" target="_blank">BGI 810-6</a> (&#8220;Sicherheit bei Produktionen und Veranstaltungen &#8211; Brandschutz im Dekorationsbau&#8221;) und allgemeiner die <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bgi560.pdf" target="_blank">BGI 560</a> (&#8220;Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz&#8221;).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>36/12 Wenn sich der Mieter aus dem Staub macht&#8230;</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3612-wenn-sich-der-mieter-aus-dem-staub-macht/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Diskothek in der Nähe von Augsburg hatte ein Betreiber verschiedene Gegenstände (u.a. die Musikanlage) mitgenommen. Allerdings gehörten ihm die Sache gar nicht, so dass es Ärger mit dem Eigentümer und dem nachfolgenden Betreiber gab. Der frühere Betreiber wurde nun vom Amtsgericht Aichach wegen Unterschlagung zu einer mehrmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.    eventfaq-Kommentar Wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer Diskothek in der Nähe von Augsburg hatte ein Betreiber verschiedene Gegenstände (u.a. die Musikanlage) mitgenommen. Allerdings gehörten ihm die Sache gar nicht, so dass es Ärger mit dem Eigentümer und dem nachfolgenden Betreiber gab.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16362"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der frühere Betreiber wurde nun vom Amtsgericht Aichach wegen Unterschlagung zu einer mehrmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p>Wenn der Mieter ihm nicht gehörende, aber in seiner Obhut befindliche Sachen aus der Halle entfernt, macht er sich wegen Unterschlagung strafbar (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__246.html" target="_blank">§ 246 Strafgesetzbuch</a>); daher wurde auch der eingangs erwähnte Betreiber der Diskothek auch verurteilt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>In diesem Zusammenhang stellen wir kurz dar, wie sich der Vermieter schützen davor schützen kann, dass der Mieter verschwindet:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>1.) Vorschusszahlung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Vermieter einer Veranstaltungsstätte oder Technik sollte vom Mieter die Miete als Vorschuss verlangen. Dann muss er später seinem Geld nicht mühsam hinterherlaufen. Damit allerdings kann er nicht verhindern, dass der Mieter Sachen mitnimmt; immerhin hat er aber die volle Miete in der Tasche.</p>
<p style="text-align: justify;">Fehlt eine Vorschussvereinbarung im Mietvertrag, ist die Miete bei Hallen grundsätzlich fällig am 3. Werktag des Mietverhältnisses (lesen Sie dazu unseren ausführlichen Beitrag <a href="http://www.eventfaq.de/themen-baum/mietrecht/falligkeit-der-miete/" target="_blank">Fälligkeit der Miete</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Sicherheiten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Vermieter kann sich vom Mieter eine <strong>Kaution </strong>zahlen lassen, die aber im Verhältnis zum Wert der Sachen und zur Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung bzw. eines Diebstahls stehen sollte. Die Kaution muss vorher im Vertrag vereinbart werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativ kann sich der Vermieter auch bspw. über eine Bürgschaft oder ähnliche Sicherheiten absichern; dies ist allerdings in der Praxis oftmals recht umständlich.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Vermieterpfandrecht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Vermieter hat ein gesetzliches Pfandrecht an den vom Mieter eingebrachten Mietsachen (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__562.html" target="_blank">§ 562 BGB</a>, der über § 578 BGB im Gewerbemietrecht gilt).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Vermieter genießt hier also etwas Schutz durch das Gesetz; leider aber ist dieser Schutz etwas „löchrig“:. Der Vermieter muss aber aufpassen, dass der Mieter seine Sachen nicht aus der Location entfernt, da dann das Pfandrecht erlischt (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__562a.html" target="_blank">§ 562 a Abs. 1 BGB</a>). Wenn der Vermieter also erst dem bereits abfahrenden LKW des Mieters hinterlaufen muss, ist es im wahrsten Sinne des Wortes zu spät. Der Vermieter muss also verhindern, dass die Sachen durch die Türe getragen werden. Hierfür darf sich der Vermieter auch der Hilfe bspw. eines Sicherheitsdienstes bedienen. Hierzu braucht er keinen Gerichtsbeschluss (§ 562 b Abs. 1 BGB).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die durch das Vermieterpfandrecht gepfändeten Gegenstände können dann im Wege der Versteigerung durch einen Gerichtsvollzieher verwertet werden, was allerdings verhältnismäßig umständlich ist. Der Vermieter könnte diesbezüglich also eine Erleichterung für die Verwertung im Vertrag vereinbaren.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Mieter die Sachen entfernt, an denen der Vermieter das Pfandrecht ausübt, macht er sich <strong>strafbar</strong> (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__289.html" target="_blank">§ 289 Strafgesetzbuch</a>). Darüber hinaus kann der Vermieter die Rückgabe der Sachen verlangen (§ 562 b Abs. 2 BGB).</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>35/12 Korea: Bühne bricht bei schwungvollem Tanz ein</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3512-korea-buehne-bricht-bei-schwungvollem-tanz-ein/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 20:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Auftritt einer Boy-Band in einer bekannten koreanischen TV-Musiksendung ist am Sonntag die Bühne zusammengebrochen. Die Band präsentierte gerade einen Song mit Tanzeinlage, in der alle Bandmitglieder gleichzeitig hüpften, als die Bühne offenbar aufgrund der Schwingungen nachgab. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.   Bereits 2010 brachen in derselben Show bei einer Performance einer Mädchengruppe mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einem Auftritt einer Boy-Band in einer bekannten koreanischen TV-Musiksendung ist am Sonntag die Bühne zusammengebrochen. Die Band präsentierte gerade einen Song mit Tanzeinlage, in der alle Bandmitglieder gleichzeitig hüpften, als die Bühne offenbar aufgrund der Schwingungen nachgab.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16357"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Verletzt wurde glücklicherweise niemand.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Bereits 2010 brachen in derselben Show bei einer Performance einer Mädchengruppe mehrere Glasteile der Bühne ein. Damals versprach die verantwortliche Produktion, die Sicherheit künftig mit höchster Priorität zu behandeln.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>34/12 Chaos bei der Evakuierung?</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3412-chaos-bei-der-evakuierung/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/3412-chaos-bei-der-evakuierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ vor Italien scheint Pressemeldungen zufolge zu einer chaotischen Evakuierung der Passagiere geführt zu haben. In einem Handyvideo ist zu sehen und zu hören, wie Restaurantmitarbeiter die Passagiere rausschicken, andere Mitarbeiter desselben Restaurants aber zum Sitzenbleiben animieren. Auch Lautsprecherdurchsagen sollen falsch bzw. widersprüchlich gewesen sein. Viele Mitarbeiter sollen auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ vor Italien scheint Pressemeldungen zufolge zu einer chaotischen Evakuierung der Passagiere geführt zu haben. In einem Handyvideo ist zu sehen und zu hören, wie Restaurantmitarbeiter die Passagiere rausschicken, andere Mitarbeiter desselben Restaurants aber zum Sitzenbleiben animieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16350"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch Lautsprecherdurchsagen sollen falsch bzw. widersprüchlich gewesen sein. Viele Mitarbeiter sollen auch nicht gewusst haben, wie die Rettungsboote zu Wasser gelassen werden. Außerdem soll ca. eine Stunde nach der Kollision mit dem Unterwasserfelsen vergangen sein, bevor überhaupt die Evakuierung eingeleitet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Diese Vorfälle lassen sich unschwer von einem Schiff auf eine Halle übertragen. Auch hier müssen Mitarbeiter schon im Vorfeld unterrichtet sein, was sie im Notfall machen müssen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass diese Mitarbeiter auch umgehend über den Eintritt des Notfalls informiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die einschlägigen Vorschriften sehen dazu bspw. eine <strong>Unterweisung </strong>der Mitarbeiter vor:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><a href="http://www.eventfaq.de/themen-baum/versammlungsstattenrecht/einzelne-paragraphen-der-mvstattv/42-mvstattv/" target="_blank">§ 42 MVStättV</a> für das Betriebspersonal der Versammlungsstätte.</li>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__12.html" target="_blank">§ 12 Arbeitsschutzgesetz</a> für den Arbeitsschutz allgemein.</li>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/arbst_ttv_2004/__4.html" target="_blank">§ 4 Abs. 4 Satz 5 Arbeitsstättenverordnung</a>, nach dem sogar nach dem aufgestellten Rettungswegeplan „zu üben“ ist.</li>
<li>§ 4 BGV A1 zusammen mit <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bgra1.pdf" target="_blank">Ziffer 2.3 BGR A1</a> und der <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bgi527.pdf" target="_blank">BGI 527</a>.</li>
<li>Allgemein: Die <a href="http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-810.pdf" target="_blank">BGI 810</a>.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Es handelt sich hier (auf den ersten Blick) vornehmlich um Arbeitsschutz. Da aber Betreiber und Veranstalter natürlich auch dafür verantwortlich sind, die Besucher soweit möglich heil aus der Veranstaltungsstätte zu evakuieren, ist die Beachtung der genannten Vorschriften ebenso wichtig mit Blick auf den Besucherschutz.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Betreiber und Veranstalter sind verantwortlich sich im Vorfeld zu überlegen, wie die Veranstaltung evakuiert werden kann. Dies kann nur funktionieren, wenn u.a. auch die Mitarbeiter involviert und informiert sind &#8211; und zwar nicht nur, wie sie sich selbst retten (= <strong>Arbeitsschutz</strong>), sondern auch, wie sie helfen können, Besucher zu retten (= <strong>Besucherschutz</strong>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Warum bspw. nicht die versammelten Besucher zu Beginn der Veranstaltung über die wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen informieren? Im Eifer des Gefechts (= bei einer Panik) schaut man sich nämlich nicht erst nach einem Fluchtwegschild um. Wenn man aber vorher weiß, wo man hin gehen könnte, würde das sicherlich hilfreich sein können.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Dazu besagt ja bspw. <a href="http://www.eventfaq.de/themen-baum/versammlungsstattenrecht/einzelne-paragraphen-der-mvstattv/32-mvstattv/" target="_blank">§ 32 Abs. 2 MVStättV</a>, dass der Bestuhlungs- und Rettunsgwegeplan in der Nähe des Haupteinganges gut sichtbar anzubringen ist. Wer aber schaut sich das schon vorher an (zumal solche Pläne oft auch schlicht fehlen)?</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Ein &#8211; leider im Ergebnis nicht so gelungenes &#8211; reales Beispiel aus einer Vorstellung eines Weihnachtszirkus 2011:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Moderator bat kurz vor Beginn der Vorstellung die Besucher um Aufmerksamkeit für die Sicherheitsbestimmungen. Ich war schon freudig erregt ob der Präsentation der Sicherheitskonzepts, aber leider erwähnte der Moderator dann nur das Rauchverbot und das Verbot von Fotoaufnahmen (&#8220;aus Sicherheitsgründen für die Künstler und aus urheberrechtlichen Gründen&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn schon, hätte der Veranstalter die Chance nutzen können, noch ein paar Sätze mehr zur allgemeinen Sicherheit zu sagen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>33/12 Ärger an der Garderobe</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3312-aerger-an-der-garderobe/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/3312-aerger-an-der-garderobe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Garderobe im Frankfurter Cocoon-Club kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Türstehern und Besuchern, bei der der TV-Moderator Daniel Aminati verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurde.   Auslöser war offenbar ein Streit über die Abgabe einer Gaderobenmarke.    eventfaq-Kommentar Nutzen wir diesen Vorfall, um die Garderobe aus rechtlicher Sicht in einer Übersicht anzuschauen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">An der Garderobe im Frankfurter Cocoon-Club kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Türstehern und Besuchern, bei der der TV-Moderator Daniel Aminati verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16342"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Auslöser war offenbar ein Streit über die Abgabe einer Gaderobenmarke.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nutzen wir diesen Vorfall, um die Garderobe aus rechtlicher Sicht in einer Übersicht anzuschauen:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) Veranstalterhaftpflichtversicherung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine „normale“ Haftpflichtversicherung schließt Schäden u.a. an in Verwahrung genommenen Sachen aus. In Verwahrung nimmt der Veranstalter aber die Garderobe des Besuchers insbesondere dann, wenn er offensichtlich eine (bewachte) Aufbewahrung für Besuchergarderobe anbietet. Dann kommt ein Verwahrungsvertrag (siehe ab <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__688.html" target="_blank">§ 688 BGB</a>) zustande.</p>
<p style="text-align: justify;">Hierfür gibt es spezielle Versicherungen, im konkreten Fall die „Garderobenver- sicherung“.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Haftungsausschluss</strong></p>
<p style="text-align: justify;">An vielen Garderoben findet sich das Schild „Keine Haftung für die Garderobe“. Dieses Schild hat eine ähnliche Wirkung der eingeschaltete Warnblinker des PKW, der unerlaubt in zweiter Reihe parkt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Schild handelt es sich um eine Allgemeine Geschäftsbedingung; diese dürfen aber u.a. nicht unangemessen benachteiligend sein (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__307.html" target="_blank">§ 307 BGB</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Ein vollständiger Haftungsausschluss ist aber unangemessen benachteiligend, dies ergibt sich schon aus der gesetzlichen Regelung des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__309.html" target="_blank">§ 309 Nr. 7 BGB</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Hiernach kann nämlich in AGB nur die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen werden, nicht aber die grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz; ebenso kann eine Haftung für Körperschäden nicht ausgeschlossen werden. Dies alles müsste aber in einer wirksamen Klausel stehen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Organisation / Herausgabeanspruch</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bspw. bei Abschluss einer Garderobenversicherung verlangt der Versicherer normalerweise den Einsatz eines Doppelmarkensystems, damit nichts durcheinander kommt. Der Besucher erhält eine Marke ausgehändigt, die Doppelmarke verbleibt bei der Jacke.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Zeigt nun ein Besucher die Marke mit der Nummer 30 vor, so muss der Veranstalter die Jacke mit der Nummer 30 an ihn herausgeben.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Kann er das nicht, macht er sich schadenersatzpflichtig (siehe ggf. Ziffer 2, wenn er die Haftung wirksam reduziert hat).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Hat der Besucher seine Marke aber verloren, so müsste er dem Veranstalter beweisen, dass er Eigentümer der Jacke ist. Dann kann er die Jacke auch herausverlangen (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__985.html" target="_blank">§ 985 BGB</a>). Da dies aber im Trubel einer Veranstaltung im Regelfall nicht funktionieren dürfte, kann der Veranstalter die Herausgabe der Jacke solange verweigern (vgl. <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__986.html" target="_blank">§ 986 Abs. 1 BGB</a>), bis bspw. alle Besucher die Veranstaltung verlassen und ihre Marken abgegeben haben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>32/12 Kanada: Polizei evakuiert Konzerthalle</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3212-kanada-polizei-evakuiert-konzerthalle/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8220;Olympia Theatre&#8221; im kanadischen Montreal wurde am frühen Sonntag von der Polizei evakuiert. Zuvor soll es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Besuchergruppen gekommen sei, die Polizei gab ohne weitere Details nur „Sicherheitsgründe“ an. Bei der Evakuierung wurde eine Person durch einen Messerstich verletzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das &#8220;Olympia Theatre&#8221; im kanadischen Montreal wurde am frühen Sonntag von der Polizei evakuiert. Zuvor soll es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Besuchergruppen gekommen sei, die Polizei gab ohne weitere Details nur „Sicherheitsgründe“ an. Bei der Evakuierung wurde eine Person durch einen Messerstich verletzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>31/12 Abifeier endet mit Polizeieinsatz</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3112-abifeier-endet-mit-polizeieinsatz/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/3112-abifeier-endet-mit-polizeieinsatz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 21:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer Abi-Party in Blomberg (NRW) mit ca. 500 Besuchern kam es am Sonntagmorgen zu einer Auseinandersetzung zwischen Besuchern und der Security. Dabei wurde auch Pfefferspray versprüht, wodurch mehrere Personen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurden. Die herbeigerufene Polizei musste eingreifen und beendete die Veranstaltung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf einer Abi-Party in Blomberg (NRW) mit ca. 500 Besuchern kam es am Sonntagmorgen zu einer Auseinandersetzung zwischen Besuchern und der Security. Dabei wurde auch Pfefferspray versprüht, wodurch mehrere Personen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurden. Die herbeigerufene Polizei musste eingreifen und beendete die Veranstaltung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>30/12 Berliner Karneval muss stillhalten</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/3012-berliner-karneval-muss-stillhalten/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/3012-berliner-karneval-muss-stillhalten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lärmschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16329</guid>
		<description><![CDATA[Der Karnevalsumzug in Berlin mit 50 Wagen und 80 Fußgruppen darf seine mehreren hunderttausend Zuschauer nicht mit mehr als 70 Dezibel beschallen. Dies geht aus einer Auflage des Berliner Senats hervor.   Die Veranstaltung sei schließlich keine Traditionsveranstaltung von erheblicher Bedeutung wie bspw. der Karneval der Kulturen, der als Multikulti-Straßenfest an Pfingsten stattfindet, der eine Ausnahmegenehmigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Karnevalsumzug in Berlin mit 50 Wagen und 80 Fußgruppen darf seine mehreren hunderttausend Zuschauer nicht mit mehr als 70 Dezibel beschallen. Dies geht aus einer Auflage des Berliner Senats hervor.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16329"></span> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung sei schließlich keine Traditionsveranstaltung von erheblicher Bedeutung wie bspw. der Karneval der Kulturen, der als Multikulti-Straßenfest an Pfingsten stattfindet, der eine Ausnahmegenehmigung erhält.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Auch sei der Umzug keine Demonstration wie bspw. der Christopher Street Day, bei dem es keine Begrenzung gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nach Ziffer 3.9 der <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/umwelt/recht/av_limschg_bln_veranstaltungen.pdf?start&amp;ts=1298380578&amp;file=av_limschg_bln_veranstaltungen.pdf" target="_blank">Ausführungsvorschrift &#8211; Veranstaltungen</a> zum Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin ist bei einer „störenden Veranstaltung“ ein Grenzwert von 70 Dezibel am Tag vorgesehen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Eine Ausnahme kann nach <a href="http://gesetze.berlin.de/?vpath=bibdata%2Fges%2FBlnLImSchG%2Fcont%2FBlnLImSchG%2EP11%2Ehtm" target="_blank">§ 11 des Berliner Landes-Immissionsschutzgesetzes</a> bei einem öffentlichen Bedürfnis machen, was bei Veranstaltungen mit historischem, kulturellem oder sportlichem Hintergrund möglich ist. Hier wurde bspw. der Karneval der Kulturen eingestuft. Da der Faschingsumzug aber keine traditionelle Veranstaltung sei, so war hier die Ausnahmegenehmigung zu versagen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>29/12 Bildnutzung: Kein Verlass auf Zusicherung</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2912-bildnutzung-kein-verlass-auf-zusicherung/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Amtsgericht Düsseldorf hat jüngst wiederholt die hohen Anforderungen für eine rechtmäßige Bildnutzung in einem Urteil untermauert: Wer fremde Fotos oder Fotos mit fremden erkennbaren Personen darauf nutzen möchte, muss sicherstellen, dass er sie vom berechtigten Rechteinhaber erhält und nutzen darf.   Bei Personenfotos gibt es immer mehrere Rechteinhaber: Der Fotograf des Bildes. Er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Amtsgericht Düsseldorf hat jüngst wiederholt die hohen Anforderungen für eine rechtmäßige Bildnutzung in einem Urteil untermauert:</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16323"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wer fremde Fotos oder Fotos mit fremden erkennbaren Personen darauf nutzen möchte, muss sicherstellen, dass er sie vom berechtigten Rechteinhaber erhält und nutzen darf.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Bei Personenfotos gibt es immer mehrere Rechteinhaber:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Der <strong>Fotograf </strong>des Bildes. Er ist der <strong>Urheber</strong>. Seine sehr umfassenden Rechte sind im Urheberrechtsgesetz geregelt. Möglicherweise hat er die Nutzungsrechte an seinem Foto einem Dritten übertragen (z.B. eine Bildagentur).</li>
<li>Die <strong>erkennbar abgebildete Person</strong>. Sie hat Persönlichkeitsrechte bzw. das „<strong>Recht am Bild</strong>“. Ihre Rechte sind im Kunsturhebergesetz geregelt. Auch sie kann aber die Rechte einem anderen eingeräumt haben.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Nutzer darf sich <strong>nicht </strong>auf Zusagen des Fotografen verlassen, dass die abgebildete Person mit der Nutzung einverstanden wäre; umgekehrt darf sich der Nutzer auch nicht auf die Zusage der abgebildeten Person verlassen, dass der Fotograf mit der Nutzung einverstanden wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch nicht ausreichend, wenn der Bildnutzer eine professionelle Werbeagentur einschaltet und mit der Bildsuche beauftragt. Auch hier muss er sicherstellen, dass er das Bild auch tatsächlich nutzen darf.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrund: Es gibt <strong>keinen gutgläubigen Erwerb </strong>an Rechten. Wer sich blind auf fremde Zusagen verlässt, kann also später noch immer vom wirklichen Rechteinhaber kostenpflichtig abgemahnt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der praktische Aufwand ist also nicht unerheblich, und das Risiko ebenso.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Sofern also der Rechercheaufwand nicht betrieben werden möchte, sollte der Bildnutzer mit dem Bildlieferanten zumindest eine so genannte <strong>Freistellungs</strong>- vereinbarung treffen. Diese könnte bspw. lauten:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">&#8220;Der Bildlieferant sichert zu, dass er über die für die Bildnutzung erforderlichen Rechte verfügt bzw. über sie verfügen darf und dem Bildnutzer die für die vereinbarte Nutzung erforderlichen Rechte einräumen bzw. übertragen darf/kann. Dies betrifft sowohl die Rechte des Urhebers als auch die Rechte der abgebildeten erkennbaren Personen.&#8221;</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">&#8220;Der Bildlieferant verpflichtet sich für den Fall, dass der Bildnutzer aufgrund unrechtmäßiger Nutzung in Anspruch genommen wird, den Bildnutzer von der Inanspruchnahme freizustellen. Dies gilt nicht, sofern der Bildnutzer allein die Rechtsverletzung zu vertreten hat.&#8221;</div>
</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>28/12 Umsatzsteuer beim Partyservice</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2812-umsatzsteuer-beim-partyservice/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesfinanzhof hat sich erneut mit der Frage des Umsatzsteuersatzes bei Leistungen eines Partyservice beschäftigt. Im konkreten Fall hatte ein Partyservice bestellte Speisen in verschlossenen Warmhalteschalen seinen Kunden geliefert.   Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Leistungen eines Partyservices grundsätzlich der Regelumsatzsteuer unterfalle, und damit mit 19% Umsatzsteuer zu belegen sei.   Der ermäßigte Steuersatz von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Bundesfinanzhof hat sich erneut mit der Frage des Umsatzsteuersatzes bei Leistungen eines Partyservice beschäftigt. Im konkreten Fall hatte ein Partyservice bestellte Speisen in verschlossenen Warmhalteschalen seinen Kunden geliefert.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16317"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Leistungen eines Partyservices grundsätzlich der Regelumsatzsteuer unterfalle, und damit mit 19% Umsatzsteuer zu belegen sei.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der ermäßigte Steuersatz von 7% Umsatzsteuer käme nur in Betracht, wenn der Partyservice Standardspeisen ohne eine weitere Dienstleistung liefere und die Lieferung der Speisen der dominierende Teil des Umsatzes ist.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich sei eine Speise eine „Standardspeise“, wenn sie nicht auf vorherige Bestellung eines Kunden, sondern entsprechend der allgemein vorhersehbaren Nachfrage abgegeben werde, so der BFH.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Würde wie im konkreten Fall ein Büffet für 70 Personen mit aufeinander abgestimmten Speisen geliefert, unterfalle diese Leistung der Regelbesteuerung mit 19% Umsatz- steuer.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Urteil zeigt erneut, wie schwierig eine Abgrenzung zwischen Lieferung (= 7%) und sonstiger Leistung (= 19%) ist. Das Urteil zeigt aber auch, wie wichtig im Vorfeld eine sorgfältige Prüfung sein kann:</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Partyservice nämlich nur 7% Umsatzsteuer auf die Rechnung schreibt und der Kunde zahlt nur die 7% und fordert das Finanzamt aber erfolgreich die 19% Umsatzsteuer, dann muss der Partyservice 12% unerwartet und zusätzlich aus seinen Einnahmen abführen: Er hat ja zuvor nur 7% vereinnahmt, er muss also die fehlenden 12% entweder versuchen, beim Kunden nachzuberechnen, oder sie quasi aus seinem Gewinnanteil abführen und den Gewinn damit noch weiter schmälern.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Lesen Sie zu diesem Thema auch die Beiträge <a href="http://www.eventfaq.de/29511-umsatzsteuer-bei-der-currywurst/" target="_blank">Umsatzsteuer bei der Currywurst</a>, <a href="http://www.eventfaq.de/38611-steuersatz-beim-verkauf-von-popcorn/" target="_blank">Steuersatz beim Verkauf von Popcorn</a>, und allgemein: <a href="http://www.eventfaq.de/7011-dienstleistung-vs-verkauf-von-gegenstaenden/" target="_blank">Dienstleistung vs. Verkauf von Gegenständen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>27/12 Thailand: Schweres Unglück bei Feuerwerk</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/thailand-schweres-unglueck-bei-feuerwerk/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim traditionellen Neujahrsfest (das in Asien später gefeiert wird) ist gestern im thailändischen Suphan Buri eine fehlgeleitete Rakete in einem Zelt eingeschlagen, in dem große Mengen Pyrotechnik lagerte. Es kam zu einer verheerenden Kettenreaktion mit gewaltigen Explosionen, bei denen 4 Zuschauer getötet und über 90 Zuschauer verletzt wurden. Auch mehr als 100 umliegende Häuser wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Beim traditionellen Neujahrsfest (das in Asien später gefeiert wird) ist gestern im thailändischen Suphan Buri eine fehlgeleitete Rakete in einem Zelt eingeschlagen, in dem große Mengen Pyrotechnik lagerte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16309"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es kam zu einer verheerenden Kettenreaktion mit gewaltigen Explosionen, bei denen 4 Zuschauer getötet und über 90 Zuschauer verletzt wurden. Auch mehr als 100 umliegende Häuser wurden in Brand gesetzt. Die Polizei hatte zuvor noch reihenweise illegale Feuerwerksproduktionsstätten und -lager geräumt und Pyrotechniker kontrolliert, da schon in der Vergangenheit viele Unfälle durch einen unsachgemäßes und gedankenlosen Umgang mit Pyrotechnik passiert waren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>26/12 Sänger in Frankfurter Oper verletzt</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2612-saenger-in-frankfurter-oper-verletzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Versenkungsfahrt mit einer Hebebühne ist ein Sänger während einer Aufführung an der Oper Frankfurt am Samstag abend schwer verletzt worden. Aus bislang noch ungeklärter Ursache brach er sich mehrere Rippen und zog sich Prellungen zu. Sein Part wurde spontan von einem Kollegen übernommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einer Versenkungsfahrt mit einer Hebebühne ist ein Sänger während einer Aufführung an der Oper Frankfurt am Samstag abend schwer verletzt worden. Aus bislang noch ungeklärter Ursache brach er sich mehrere Rippen und zog sich Prellungen zu. Sein Part wurde spontan von einem Kollegen übernommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>25/12 Massenschlägerei: Turnierabbruch bei Stadtmeisterschaft</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2512-massenschlaegerei-turnierabbruch-bei-stadtmeisterschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 05:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fußball-Stadtmeisterschaft in Salzgitter (Niedersachsen) vor knapp 1.000 Zuschauern musste abgebrochen werden, nachdem es zwischen ca. 60 Zuschauern und Spielern zu einer Massenschlägerei auf dem Spielfeld und auf der Tribüne, auf der Fans der beiden Vereine nebeneinander saßen, gekommen war. Eine Hundertschaft der Polizei, die gerade von einem Einsatz bei einem Bundesligaspiel kam, und mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Fußball-Stadtmeisterschaft in Salzgitter (Niedersachsen) vor knapp 1.000 Zuschauern musste abgebrochen werden, nachdem es zwischen ca. 60 Zuschauern und Spielern zu einer Massenschlägerei auf dem Spielfeld und auf der Tribüne, auf der Fans der beiden Vereine nebeneinander saßen, gekommen war.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16296"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Hundertschaft der Polizei, die gerade von einem Einsatz bei einem Bundesligaspiel kam, und mehrere Streifenwagenbesatzungen mussten eingreifen. Sechs Personen wurden verletzt. Die Polizei musste die Verletzten auch ins Krankenhaus begleiten, da manche Krawallos dort die Schlägereien fortsetzen wollten. Das Turnier wurde abgebrochen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Vor wenigen Tagen musste in Hamburg ebenfalls ein Amateur-Fußballturnier nach einer Massenschlägerei in der Halle abgebrochen werden (siehe <a href="http://www.eventfaq.de/512-hamburg-turnierabbruch-nach-ausschreitungen/" target="_blank">hier</a>).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>24/12 Unfall im Begegnungsverkehr</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2412-unfall-im-begegnungsverkehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der eine Teil der Polonaise mit einem anderen Teil der Polonaise zusammenstößt und dabei ein Teilnehmer verletzt wird, so ist das ein Unfall. Im Polizeibericht über einen solchen Vorfall in Benningen (Baden-Württemberg) nennt sich so was dann „Unfall im Begegnungsverkehr“… Eine Besucherin wurde von einem Glas im Gesicht getroffen und leicht verletzt. Die „Täterin“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn der eine Teil der Polonaise mit einem anderen Teil der Polonaise zusammenstößt und dabei ein Teilnehmer verletzt wird, so ist das ein Unfall. Im Polizeibericht über einen solchen Vorfall in Benningen (Baden-Württemberg) nennt sich so was dann „Unfall im Begegnungsverkehr“… Eine Besucherin wurde von einem Glas im Gesicht getroffen und leicht verletzt. Die „Täterin“ entfernte sich unauffindbar. Dies wäre dann konsequenterweise ein „Entfernen vom Unfallort“  <img src='http://www.eventfaq.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':-?' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>23/12 Slowakei: Hallendecke eingestürzt</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2312-slowakei-hallendecke-eingestuerzt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>

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		<description><![CDATA[In Namestovo (Slowakei) ist das Dach einer Sporthalle eingestürzt, als gerade ein Jugendeishokeyspiel stattfand. Zuschauer entdeckten Risse in der schneebeladenen Decke, so dass die Spieler noch rechtzeitig die Eisfläche verlassen konnten; daher wurde auch niemand verletzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Namestovo (Slowakei) ist das Dach einer Sporthalle eingestürzt, als gerade ein Jugendeishokeyspiel stattfand. Zuschauer entdeckten Risse in der schneebeladenen Decke, so dass die Spieler noch rechtzeitig die Eisfläche verlassen konnten; daher wurde auch niemand verletzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>22/12 Messebesucherin von Straßenbahn überfahren</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2212-messebesucherin-von-strasenbahn-ueberfahren/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherungspflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Ende der gestrigen Möbelmesse in Köln ist eine Besucherin von einer Straßenbahn überfahren worden, als sie den Weg vom Ausgang zum Parkplatz abkürzen wollte und über eine vierspurige Straße lief. Ihr Ehemann konnte sich noch mit einen Sprung zur Seite retten. Zur Verfügung standen ein Shuttlebus und ein Fußweg, der allerdings einen etwas weiteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Ende der gestrigen Möbelmesse in Köln ist eine Besucherin von einer Straßenbahn überfahren worden, als sie den Weg vom Ausgang zum Parkplatz abkürzen wollte und über eine vierspurige Straße lief. Ihr Ehemann konnte sich noch mit einen Sprung zur Seite retten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16281"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Verfügung standen ein Shuttlebus und ein Fußweg, der allerdings einen etwas weiteren Weg bedeutet hätte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Häufig stellt sich für den Veranstalter die Frage, wie weit sein Verantwortungsbereich geht. Im oben geschilderten Fall könnte man also fragen, ob der Messeveranstalter seine Verkehrssicherungspflichten dadurch verletzt haben könnte, dass er bspw. keinen Zaun aufgestellt hat, der das Abkürzen über die Straße hätte verhindern können.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich sind auch die (insbesondere eigenen) Parkplatzanlagen vom Verantwortungsbereich umfasst (siehe unseren Beitrag <a href="http://www.eventfaq.de/1812-haftung-des-veranstalters-fuer-parkplatz-und-gelaende/#more-16266" target="_blank">Haftung des Veranstalters für Parkplatz und Gelände</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings gehen die Verkehrssicherungspflichten stets nur so weit, dass der Verantwortliche das Erforderliche und Zumutbare unternehmen muss, um einen Schaden zu verhindern. Dabei darf er von einem <strong>durchschnittlich besonnenen </strong>Besucher ausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Besucher darf <strong>nicht </strong>erwarten, <strong>vor jeglicher Gefahr </strong>geschützt zu werden. Je mehr sich die Gefahr dem Besucher aufdrängt und je mehr der Besucher die Gefahr selbst bewältigen kann, desto weniger ist der Veranstalter dafür verantwortlich.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">So dürfte es auch im Fall der Kölner Messe sein: Die vierspurige Straße und die Straßenbahnlinie tauchten ja nicht überraschend auf, sie war für die Besucherin deutlich im Voraus als Gefahr erkennbar. Es war der Besucherin auch unschwer möglich, dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen (Shuttlebus, Fußweg). Dement- sprechend hätte die Besucherin durch eigene Sorgfalt die Gefahr ausschließen können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>21/12 Kitzbühel: Decke fällt Besuchern auf den Kopf</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2112-kitzbuehel-decke-fallt-besuchern-auf-den-kopf/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 10:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Party in einem Nobelhotel in Kitzbühel (Österreich) mit über 1.000 Gästen hat sich am frühen Samstag morgen ca. 3 Quadratmeter Verputz der Saaldecke gelöst und war heruntergefallen. Dabei wurden vier Personen verletzt, zwei von ihnen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Saal wurde aus Sicherheitsgründen geräumt und die Party abgebrochen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einer Party in einem Nobelhotel in Kitzbühel (Österreich) mit über 1.000 Gästen hat sich am frühen Samstag morgen ca. 3 Quadratmeter Verputz der Saaldecke gelöst und war heruntergefallen. Dabei wurden vier Personen verletzt, zwei von ihnen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Saal wurde aus Sicherheitsgründen geräumt und die Party abgebrochen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>20/12 Brasilien: Unfall bei David Guetta-Konzert</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/2012-brasilien-unfall-bei-david-guetta-konzert/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn eines Konzerts von David Guetta Anfang der Woche im brasilianischen Mar del Plata mit mehreren tausend Fans ist im VIP-Bereich eine Decke über einer Bar eingestürzt, da sich dort offenbar zu viele Personen aufgehalten hatten. Dabei wurden 9 Personen verletzt, eine von ihnen schwer. Die Show wurde fortgesetzt, nachdem die Verletzten in eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zu Beginn eines Konzerts von David Guetta Anfang der Woche im brasilianischen Mar del Plata mit mehreren tausend Fans ist im VIP-Bereich eine Decke über einer Bar eingestürzt, da sich dort offenbar zu viele Personen aufgehalten hatten. Dabei wurden 9 Personen verletzt, eine von ihnen schwer. Die Show wurde fortgesetzt, nachdem die Verletzten in eine Klinik verbracht wurden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>19/12 Beendigung einer vertraglichen Zusammenarbeit</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1912-beendigung-einer-vertraglichen-zusammenarbeit/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/1912-beendigung-einer-vertraglichen-zusammenarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 21:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16269</guid>
		<description><![CDATA[Die Agentur hat mit einem Dienstleister einen Vertrag geschlossen. Im Laufe der Zusammenarbeit ist die Agentur mit der Arbeit des Dienstleisters aber nicht mehr zufrieden und will den Vertrag beenden. Wie geht das?   Gibt es vertragliche Regelungen? Idealerweise haben die beiden einen schriftlichen Vertrag geschlossen und dabei Regelungen getroffen, wie der Vertrag vorzeitig beendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Agentur hat mit einem Dienstleister einen Vertrag geschlossen. Im Laufe der Zusammenarbeit ist die Agentur mit der Arbeit des Dienstleisters aber nicht mehr zufrieden und will den Vertrag beenden. Wie geht das?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16269"></span> </p>
<p style="text-align: justify;">Gibt es vertragliche Regelungen?</p>
<p style="text-align: justify;">Idealerweise haben die beiden einen schriftlichen Vertrag geschlossen und dabei Regelungen getroffen, wie der Vertrag vorzeitig beendet werden kann. Fehlt eine solche vertragliche Regelung, greifen die gesetzlichen Vorschriften. Diese aber sind nicht immer sonderlich geeignet, bzw. es ist unklar, welche Vorschrift tatsächlich greifen könnte. Schauen wir uns die gesetzlichen Möglichkeiten einmal an:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) Rücktritt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesetz regelt den Rücktritt so: Der Gläubiger einer Leistung (hier unsere Agentur) kann vom Vertrag zurücktreten, wenn:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">der Dienstleister eine fällige Leistung nicht erbringt, <strong>und</strong></div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">die Agentur dem Dienstleister eine Frist zur Leistung gesetzt hat und diese fruchtlos abgelaufen ist (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__323.html" target="_blank">§ 323 Abs. 1 BGB</a>). Es gibt Sonderfälle, in denen die Fristsetzung entbehrlich ist (vergleiche § 323 Abs. 2 BGB).</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Dienstleister also seine Leistung pünktlich erbringt, ist ein Rücktritt nicht möglich.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Anfechtung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Agentur könnte ihre Willenserklärung, die zum Vertragsschluss geführt hat, anfechten, wenn:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">die Agentur vom Dienstleister getäuscht wurde (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__123.html" target="_blank">§ 123 BGB</a>), oder</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">sie sich über eine Eigenschaft des Dienstleisters geirrt hat (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__119.html" target="_blank">§ 119 BGB</a>).</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Im Fall des Irrtums müsste die Agentur aber unverzüglich nach Feststellung des Irrtums die Anfechtung erklären. Außerdem ist es in der Praxis nicht einfach, den Irrtum über eine Eigenschaft des Dienstleisters zu begründen. So würde es nicht ausreichen, zu argumentieren, dass man gedacht hätte, der Dienstleister sei „besser“.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Anders wäre es, wenn der Dienstleister im Vorfeld sich zu weit aus dem Fenster und mit seinen tollen Leistungen und seinem Können geprahlt hätte, aber später dann davon nichts zu merken wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Kündigung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Regelfall wird der Vertrag zwischen Agentur und Dienstleister entweder ein <strong>Dienstvertrag</strong> (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__611.html" target="_blank">§ 611 BGB</a>: Es wird eine Leistung versprochen) oder ein <strong>Werkvertrag</strong> (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html" target="_blank">§ 631 BGB</a>: Es wird ein Erfolg versprochen) sein.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Kündigungsmöglichkeiten gibt es für die Agentur beim <strong>Dienstvertrag</strong>:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Ordentliche Kündigung mit Frist (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__621.html" target="_blank">§ 621 BGB</a>),</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Kündigung aus wichtigem Grund (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__626.html" target="_blank">§ 626 BGB</a>), oder</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Kündigung bei Vertrauensstellung (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__627.html" target="_blank">§ 627 BGB</a>), was aber davon abhängt, ob der Dienstleister eine solche Vertrauensstellung überhaupt einnimmt.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer solchen Kündigung erhält der Dienstleister den Anteil der Vergütung, der ihm für den bisherigen Anteil seiner Arbeit zusteht.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Beim <strong>Werkvertrag </strong>hätte die Agentur (nur) folgende Kündigungsmöglichkeit:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Jederzeitiges Kündigungsrecht (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__649.html" target="_blank">§ 649 BGB</a>). Dann aber muss die Agentur die vereinbarte Vergütung voll zahlen. Es wird lediglich das abgezogen, was sich der Dienstleister durch die vorzeitige Beendigung erspart oder durch einen anderen Auftrag hätte reinholen können.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Unterschiede erscheinen zwar geringfügig, sie sind aber bei genauem Hinsehen nicht ohne.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">(Zur Erläuterung: Die Frage, ob es sich bei dem Vertrag um einen Dienst- oder um einen Werkvertrag handelt, können die Vertragspartner nicht völlig frei wählen. Maßgeblich sind die tatsächlichen Umstände: Ergeben diese, dass es eher um eine Leistungserbringung geht als um den Erfolg, dann ist es ein Dienstvertrag, auch wenn die Vertragspartner &#8220;lieber&#8221; einen Werkvertrag hätten. Wollen die Vertragspartner einen Vertragstyp bevorzugen, sollten sie dies entsprechend vertraglich vereinbaren.)</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>Konsequenz </strong>aus alledem:</p>
<p style="text-align: justify;">Es empfiehlt sind, in einem Vertrag, der eine längere Zusammenarbeit begründet, in jedem Fall eine Regelung aufzunehmen, wie der Vertrag vorzeitig beendet werden kann. Dabei sollten u.a. folgende Aspekte berücksichtigt werden:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Dauer der Beendigungsfrist,</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Zeitpunkt der Beendigung (nicht zur „Unzeit“),</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Sind Gründe für eine Beendigung erforderlich?</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Was passiert mit der Vergütung, was passiert mit der bisherigen Leistung?</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Besondere <strong><span style="background-color: #ff0000; color: #ffffff;"> Vorsicht </span> </strong>ist geboten, wenn man einen Vertrag bspw. aus dem Internet oder von Kollegen kopiert. Naturgemäß verfolgen einerseits die Agentur und andererseits der Dienstleister andere Interessen. Dementsprechend müssen auch die Klauseln formuliert werden, je nachdem, wer die Gelegenheit hat, den Vertrag zu formulieren und dem anderen vorzulegen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>18/12 Haftung des Veranstalters für Parkplatz und Gelände</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1812-haftung-des-veranstalters-fuer-parkplatz-und-gelaende/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[Parkplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Veranstalter kündigt ein Konzert an, der Besucher parkt auf dem Parkplatz vor der Halle, und rutscht dort oder auf einer Treppe zur Halle auf einer Eisplatte aus und verletzt sich.   Solche Konstellationen gibt es oft, und ebenso oft gibt es Streit darüber, wer für den Unfall haftet.   Der Bundesgerichtshof hat nun solch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Veranstalter kündigt ein Konzert an, der Besucher parkt auf dem Parkplatz vor der Halle, und rutscht dort oder auf einer Treppe zur Halle auf einer Eisplatte aus und verletzt sich.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16266"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Solche Konstellationen gibt es oft, und ebenso oft gibt es Streit darüber, wer für den Unfall haftet.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundesgerichtshof hat nun solch einen Fall entschieden, der sich auf einem Bahnhof ereignet hat: Eine Passagierin betrat mit ICE-Ticket den Bahnsteig und rutschte dort aus. Die Deutsche Bahn verweigerte eine Zahlung mit dem Hinweis, dass sie nicht Eigentümerin des Bahnhofs sei und im Übrigen die Eigentümerin eine Firma mit dem Winterdienst beauftragt hätte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Dies ließ der BGH nicht gelten: Die Passagierin habe einen Vertrag mit der Deutschen Bahn geschlossen (über die Beförderung von A nach B). Die Deutsche Bahn sei daher verpflichtet, die Beförderung so zu gestalten, dass der Passagierin kein Schaden zustoßen kann. Dazu gehört nach Ansicht des BGH aber nicht nur die Beförderung als solche, sondern auch der Zugang zu den Zügen und der Abgang von den Zügen. Sichere Bahnsteige gehören also dazu, damit die Deutsche Bahn überhaupt ihre (Haupt-)Pflicht, die Beförderung, erbringen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Diesen Fall kann man auch auf die Veranstaltung übertragen: Wenn der Veranstalter eine Halle mietet und dem Besucher ein Konzert anbietet, dann ist der Veranstalter nicht nur zur Durchführung des Konzerts verpflichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich der Besucher auf dem unmittelbaren Weg zum Konzert, bspw. auf dem Parkplatz, auf einer Hallentreppe usw. verletzt, dann haftet dafür der Veranstalter. Er kann also nicht auf den Eigentümer/Betreiber verweisen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">In Bezug auf die Haftung bei Winterdiensten lesen Sie unseren Beitrag <a href="http://www.eventfaq.de/48511-haftung-bei-eisglaette-auf-besucherparkplatz/" target="_blank">Haftung bei Eisglätte auf Besucherparkplatz</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>17/12 Vorsicht bei Teilzeitarbeitsverträgen</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1712-vorsicht-bei-teilzeitarbeitsvertraegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer weniger als Vollzeit arbeitet, arbeitet „Teilzeit“. In vielen Teilzeitverträgen ist geregelt, dass der Arbeitnehmer bspw. 30 Stunden pro Woche arbeiten muss. Oftmals findet sich auch die Klausel, dass der Arbeitnehmer verpflichtet ist, „im monatlichen Durchschnitt 130 Stunden zu arbeiten“.   Das Bundesarbeitsgericht hat diese Klausel bei mehrmals verwendeten Arbeitsverträgen (= AGB) für unwirksam erklärt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer weniger als Vollzeit arbeitet, arbeitet „Teilzeit“. In vielen Teilzeitverträgen ist geregelt, dass der Arbeitnehmer bspw. 30 Stunden pro Woche arbeiten muss. Oftmals findet sich auch die Klausel, dass der Arbeitnehmer verpflichtet ist, „im monatlichen Durchschnitt 130 Stunden zu arbeiten“.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16263"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Bundesarbeitsgericht hat diese Klausel bei mehrmals verwendeten Arbeitsverträgen (= AGB) für unwirksam erklärt, da sie zu unbestimmt sei (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__307.html" target="_blank">§ 307 BGB</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Es besteht nach Auffassung des Bundesarbeitsgerichts die Gefahr, dass der Arbeitnehmer von der Geltendmachung seiner Rechte abgehalten wird, wenn er den genauen Leistungszeitraum nicht kennt und der Arbeitgeber ein zu umfassendes einseitiges Bestimmungsrecht hätte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Folge: Die Klausel ist unwirksam, aus dem Teilzeitvertrag wird damit ein Vollzeitvertrag.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Vertragsgestaltung ist großer Wert auf die korrekte Formulierung zu legen; dies gilt natürlich nicht nur für Arbeitsverträge, sondern für jede Art von Vertrag.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #ff0000; color: #ffffff;"><strong> Hinweis </strong></span> Verwechseln Sie Teilzeitverträge nicht mit befristeten Verträgen: Bei befristeten Arbeitsverträgen endet der Arbeitsvertrag zum vereinbarten Zeitpunkt. Die Gefahr: Der befristete Arbeitsvertrag muss in Schriftform (beide Unterschriften auf einem Original) vor Arbeitsantritt geschlossen werden. Passiert das nicht, wandelt sich der befristete Vertrag in einen unbefristeten Arbeitsvertrag um, was natürlich extrem ärgerlich und kostspielig für den Arbeitgeber werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Teilzeitverträge können sowohl befristet als auch unbefristet sein: Hier arbeitet der Arbeitnehmer mehr als eine Stunde, aber eben nicht Vollzeit.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Im Überblick gibt es folgende Möglichkeiten, Helfer zu beschäftigen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Vollzeit unbefristet,</li>
<li>Vollzeit befristet,</li>
<li>Teilzeit unbefristet,</li>
<li>Teilzeit befristet,</li>
<li>Minijob (Sonderform bei den Nebenkosten),</li>
<li>Kurzzeitiges Arbeitsverhältnis (Sonderform bei den Nebenkosten),</li>
<li>Arbeitnehmerüberlassung,</li>
<li>Oder außerhalb des Arbeitsrechts: Freie Mitarbeit (= selbständig).</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>16/12 Feuer in Disko nach Feuershow</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1612-feuer-in-disko-nach-feuershow/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/1612-feuer-in-disko-nach-feuershow/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherungspflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Feuershow in einer Diskothek in Rendsburg (Schleswig-Holstein) ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Ein von einer Agentur an die Disko vermittelter Feuerkünstler hatte an Ketten befestigte Kugeln umhergeschleudert, in denen sich brennende Flüssigkeit befand.   Irgendwann fing die Decke Feuer. Die Besucher hatten die Diskothek problemlos und schnell verlassen können.   Die Security [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einer Feuershow in einer Diskothek in Rendsburg (Schleswig-Holstein) ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Ein von einer Agentur an die Disko vermittelter Feuerkünstler hatte an Ketten befestigte Kugeln umhergeschleudert, in denen sich brennende Flüssigkeit befand.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16258"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann fing die Decke Feuer. Die Besucher hatten die Diskothek problemlos und schnell verlassen können.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Security konnte das Feuer rasch löschen, verletzt wurde niemand. Eine Brandsicherheitswache war nicht anwesend.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich ist der Feuerkünstler verantwortlich; der Diskothekenbetreiber könnte ihn auf Schadenersatz in Anspruch nehmen, wenn man ihm zumindest fahrlässiges Fehlverhalten vorwerfen kann (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__823.html" target="_blank">§ 823 Abs. 1 BGB</a>). Der Künstler wird sich auch nicht mit dem Argument herausreden können, dass bspw. die Decke zu niedrig gewesen wäre: Denn dann hätte er seine Show eben nicht (so) durchführen dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Da der Betreiber mit einer Vermittlungsagentur einen Vertrag geschlossen und sich die Agentur dabei verpflichtet hat, einen Künstler zu liefern, kann der Betreiber auch die Agentur in Anspruch nehmen: Die Agentur muss sich das Verhalten des Künstlers zurechnen lassen, insbesondere wenn sie den Künstler bspw. nicht ordnungsgemäß ausgewählt hat.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Versammlungsstättenverordnung anwendbar ist (siehe § 1 und § 2), muss der eine <strong>Brandsicherheitswache </strong>einrichten bei erhöhter Brandgefahr (siehe <a href="http://www.eventfaq.de/themen-baum/versammlungsstattenrecht/einzelne-paragraphen-der-mvstattv/41-mvstattv/" target="_blank">§ 41 Abs. 1 MVStättV</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Verordnung nicht anwendbar ist (z.B. aufgrund der geringen Größe der Versammlungsstätte), bedeutet das aber nicht, dass jeder machen kann, was er will. Immerhin ist (auch) der Veranstalter <strong>verkehrssicherungspflichtig</strong>: Er muss also das Erforderliche und Zumutbare unternehmen, um Schaden zu verhindern. Wenn der Veranstalter also bspw. eine Feuershow vorführt, dann muss er dafür sorgen, dass dadurch seine Besucher nicht verletzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Den Veranstalter treffen bei einer Feuershow im Vergleich zu einer &#8221;normalen&#8221; Veranstaltung deutlich erhöhte Verkehrssicherungspflichten. Dazu gehört bspw. ein ausreichender Abstand zum Publikum und ggf. eben der Einsatz einer Brand- sicherheitswache, die professionell einschreiten kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>15/12 Reiserecht: Schiffsunglück vor Italien</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1512-reiserecht-schiffsunglueck-vor-italien/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/1512-reiserecht-schiffsunglueck-vor-italien/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 00:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reiserecht]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der italienischen Küste auf Höhe der Toskana ist am Samstag ein Kreuzfahrtschiff mit 4.230 Passagieren auf Grund gelaufen und gekentert.   Bei dem Unglück sind nach bisherigen Kenntnisstand mindestens 3 Personen ums Leben gekommen, 42 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, 70 Personen wurden am Sonntag noch vermisst.   Zeugen berichteten, dass es offenbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor der italienischen Küste auf Höhe der Toskana ist am Samstag ein Kreuzfahrtschiff mit 4.230 Passagieren auf Grund gelaufen und gekentert.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16241"></span> </p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Unglück sind nach bisherigen Kenntnisstand mindestens 3 Personen ums Leben gekommen, 42 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, 70 Personen wurden am Sonntag noch vermisst.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Zeugen berichteten, dass es offenbar mehrere Stunden gedauert habe, bis die Passagiere evakuiert waren. Offenbar habe es auch Probleme beim Herablassen der Rettungsboote gegeben. Die Reederei widersprach dieser Darstellung.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Mehrere Passagiere sollen in Panik von Bord gesprungen sein. Da die Rettungskräfte keinen Zugriff auf die Passagierlisten hatte, war eine rasche Identifizierung schwierig.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kreuzfahrt ist eine Pauschalreise im Sinne des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__651a.html" target="_blank">§ 651a BGB</a>, da sie sich aus der Beförderung, Verpflegung, Unterhaltung und den Animationsprogrammen an Bord und an Land zusammensetzt. Damit gilt bei einer Kreuzfahrt das Reiserecht des BGB. Der Reisende hat dann eine Reihe gesetzlicher Ansprüche gegen den Reiseveranstalter. In der Praxis ist oftmals nicht einfach, herauszufinden, wer Reiseveranstalter ist (genauso ist das ja bei „normalen“ Veranstaltungen).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Reiserecht kann eine Rolle bspw. bei <strong>Incentive-Reisen </strong>spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Geht das Schiff unter und kann die Reise nicht vollendet werden, kann der Reisende mindestens den entsprechenden Anteil der Kosten erstattet verlangen – und zwar unabhängig davon, ob der Reiseveranstalter den Untergang verschuldet hat oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Lediglich bei der Frage, ob der Reisende (oder seine Erben) auch einen Schadenersatz- oder Schmerzensgeldanspruch haben, muss der Anspruchsteller ein Verschulden des Anspruchsgegners nachweisen: Der Reiseveranstalter oder seine Erfüllungs- gehilfen (die Reederei, das Bordpersonal usw.) müssten als fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt haben.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die italienische Polizei hat den Kapitän festgenommen, offenbar wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung. Würde sich dieser Verdacht bestätigen, dann würde der Kapitän nicht nur persönlich bestraft werden, sondern die Angehörigen der Toten und die Verletzten könnten jedenfalls vom Reiseveranstalter Schadenersatz und Schmerzensgeld verlangen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #97af42;">Weitere Informationen zum Reiserecht finden Sie in meinem </span><a href="http://www.eventfaq.de/shop/rechtshandbuch-der-veranstaltungspraxis-2/" target="_blank"><span style="color: #97af42;">Rechtshandbuch der Veranstaltungspraxis</span></a><span style="color: #97af42;">ab Randziffer </span><span style="color: #97af42;">2374 und 2476.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.eventfaq.de/1512-reiserecht-schiffsunglueck-vor-italien/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>14/12 Loveparade: Ermittlungen dauern an</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1412-loveparade-ermittlungen-dauern-an/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/1412-loveparade-ermittlungen-dauern-an/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 23:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staatsanwaltschaft Duisburg hält sich über den zeitlichen Ablauf zwar bedeckt, allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Ermittlungen im Sommer 2012 abge- schlossen sein könnten. Dann würde die Staatsanwaltschaft Anklage erheben.   Derzeit richten sich die Ermittlungen gegen 17 Personen, darunter städtische Mitarbeiter, Polizeibeamte und Mitarbeiter des Veranstalters Lopavent. Nach Anklageerhebung allerdings prüft er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Staatsanwaltschaft Duisburg hält sich über den zeitlichen Ablauf zwar bedeckt, allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Ermittlungen im Sommer 2012 abge- schlossen sein könnten. Dann würde die Staatsanwaltschaft Anklage erheben.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16236"></span> </p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit richten sich die Ermittlungen gegen 17 Personen, darunter städtische Mitarbeiter, Polizeibeamte und Mitarbeiter des Veranstalters Lopavent. Nach Anklageerhebung allerdings prüft er das zuständige Gericht, ob das Hauptverfahren auch tatsächlich eröffnet wird. Dazu muss das Gericht die von der Staatsanwaltschaft eingereichten Unterlagen daraufhin prüfen, ob es ausreichende Anhaltspunkte für eine mögliche Verurteilung gibt. Dazu aber müssen Berge von Dokumenten gelesen werden, da die Staatsanwaltschaft bisher über 3.300 Zeugen vernommen hat. Voraussichtlich wäre dann mit der Eröffnung des Hauptverfahrens erst in 2013 zu rechnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>13/12 Gesetz gegen das Kneipensterben?</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/1312-gesetz-gegen-das-kneipensterben/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/1312-gesetz-gegen-das-kneipensterben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 23:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16233</guid>
		<description><![CDATA[In Sachsen-Anhalt ist die Anzahl der Kneipen seit 2008 um ca. 800 gesunken. Gegen diesen Abwärtstrend plant Sachsen-Anhalt nun ein Gesetz.   Dabei will sich das Bundesland an seinem Nachbarn Sachsen orientieren. Dort hat man die Gebühren für die Genehmigung bei Übertragung der Gaststätte auf eine andere Person oder bei Ummeldungen erheblich reduziert.    Nun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Sachsen-Anhalt ist die Anzahl der Kneipen seit 2008 um ca. 800 gesunken. Gegen diesen Abwärtstrend plant Sachsen-Anhalt nun ein Gesetz.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16233"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Dabei will sich das Bundesland an seinem Nachbarn Sachsen orientieren. Dort hat man die Gebühren für die Genehmigung bei Übertragung der Gaststätte auf eine andere Person oder bei Ummeldungen erheblich reduziert.</p>
<p style="text-align: justify;">  </p>
<p style="text-align: justify;">Nun, ein klares Gesetz fände ich schon besser. Hier ein Vorschlag für mir:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Titel: „Anti-Kneipensterben-Gesetz“, kurz: AKG.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">§ 1 Lebensgarantie</p>
<p style="text-align: justify;">Hat die zuständige Behörde dem Gastwirt eine Genehmigung erteilt, gilt diese lebenslang. Eine vorzeitige Einstellung des Betriebs der Gaststätte ist verboten. Der Gastwirt ist verpflichtet, seine Gaststätte stets und auch gegen seinen Willen fortzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">§ 2 Ausnahmen</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bestehen der Fortführungspflicht im Sinne des § 1 kann von der zuständigen Behörde auf begründeten Antrag des Gastwirtes im Falle seines Ablebens vorübergehend ausgesetzt werden, bis die Erbfolge des Gastwirts rechtskräftig geregelt ist. Im Zweifel ist die Gaststätte durch denjenigen Gast fortzuführen, der die Gaststätte als letzte lebende Person verlassen hat.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">§ 3 Ordnungswidrigkeit</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Verstoß des Gastwirtes gegen die Pflicht des § 1 hat der Gastwirt binnen eines Monats eine weitere Gaststätte zu eröffnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>12/12 Tote und Verletzte durch Schlagstockeinsatz nach Konzert</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 12:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im pakistanischen Lahore sind am Montag 3 Studentinnen bei einer Panik nach einem Konzert des Sängers Atif Aslam getötet worden. Mehrere Dutzend Besucher wurden verletzt. Bei Konzertende hatten mehrere Besucher versucht, ein Autogramm des Sängers zu ergattern und stürmten auf den Sänger zu. Dies wollten die Security mit dem Einsatz von Schlagstöcken verhindern, dabei brach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im pakistanischen Lahore sind am Montag 3 Studentinnen bei einer Panik nach einem Konzert des Sängers Atif Aslam getötet worden. Mehrere Dutzend Besucher wurden verletzt. Bei Konzertende hatten mehrere Besucher versucht, ein Autogramm des Sängers zu ergattern und stürmten auf den Sänger zu. Dies wollten die Security mit dem Einsatz von Schlagstöcken verhindern, dabei brach dann offenbar die Panik aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>11/12 Prozess nach Unfall mit Osterfeuer</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherungspflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Rechtsstreit zwischen einer Krankenkasse und dem veranstaltenden Verein eines Osterfeuers vor dem Landgericht Göttingen wird möglicherweise mit einem Vergleich beendet.   Die Krankenkasse hatte den Verein auf Schadenersatz verklagt, nachdem ein Besucher des Osterfeuers 2008 über einen Baustamm gestolpert und in die Glut gestürzt war. Dem Verletzten mussten u.a. mehrere Fingerglieder amputiert werden. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Rechtsstreit zwischen einer Krankenkasse und dem veranstaltenden Verein eines Osterfeuers vor dem Landgericht Göttingen wird möglicherweise mit einem Vergleich beendet.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16204"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Krankenkasse hatte den Verein auf Schadenersatz verklagt, nachdem ein Besucher des Osterfeuers 2008 über einen Baustamm gestolpert und in die Glut gestürzt war. Dem Verletzten mussten u.a. mehrere Fingerglieder amputiert werden. Die Krankenhasse warf dem Veranstalter die Verletzung von Verkehrssicherungs- pflichten vor und forderte einen Teil der Behandlungskosten vom Veranstalter. Da dem Besucher zu einem gewissen Teil ein Mitverschuldensvorwurf (siehe <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__254.html" target="_blank">§ 254 Abs. 1 BGB</a>) gemacht werden könne, klagte die Krankenkasse nur die Hälfte der Kosten ein.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Im Wege eines Vergleichs hat sich der Verein nun verpflichtet, einen Teil der Klagesumme zu erstatten. Noch haben beide Parteien Überlegenszeit. Würde der Vergleich widerrufen werden, würden mehrere Besucher und Helfer als Zeugen vernommen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>10/12 Absturz von Heißluftballon</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nähe von Caterton (Neuseeland) ist ein Heißluftballon abgestürzt, nachdem er offenbar zuvor eine Stromleitung streifte und der Korb in Brand geriet. Alle 11 Passagiere sind dabei ums Leben gekommen. Der Ballon befand sich gerade auf einem Sightseeing-Flug in einer für Heißluftballonflüge beliebten Gegend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Nähe von Caterton (Neuseeland) ist ein Heißluftballon abgestürzt, nachdem er offenbar zuvor eine Stromleitung streifte und der Korb in Brand geriet. Alle 11 Passagiere sind dabei ums Leben gekommen. Der Ballon befand sich gerade auf einem Sightseeing-Flug in einer für Heißluftballonflüge beliebten Gegend.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>9/12 Verletzte bei Quad-Attraktion</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 11:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag sind bei einem Quad-Parcours beim verkaufsoffenen Sonntag eines Möbelhauses in Gießen (Hessen) drei schwer Besucher verletzt worden, als eine Besucherin die Kontrolle über ihr Quad verloren hatte und in eine Besuchergruppe fuhr.    eventfaq-Kommentar Die Verletzten bzw. deren Versicherung wird versuchen, von den Verantwortlichen Schadenersatz zu erhalten. Dabei wäre erst einmal zu prüfen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Sonntag sind bei einem Quad-Parcours beim verkaufsoffenen Sonntag eines Möbelhauses in Gießen (Hessen) drei schwer Besucher verletzt worden, als eine Besucherin die Kontrolle über ihr Quad verloren hatte und in eine Besuchergruppe fuhr.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16196"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Verletzten bzw. deren Versicherung wird versuchen, von den Verantwortlichen Schadenersatz zu erhalten. Dabei wäre erst einmal zu prüfen, wer verantwortlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) Die Fahrerin</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inwieweit der Fahrerin eine Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorgeworfen werden können, hängt davon ab, was genau passiert ist: Durfte sie bspw. darauf vertrauen, dass technisch alles in Ordnung ist, dass es ausreichende Absperrungen gab usw.? Oder hat sie gegen Anweisungen des Personals verstoßen?</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Der Anbieter des Squad-Parcours</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier käme es bspw. darauf an, ob die Maschinen technisch in Ordnung waren, ob es eine aureichende Einweisung und Absperrung gegeben hat, ob der Einweiser hätte erkennen können/müssen, dass die Fahrerin die Maschine nicht im Griff hat. Ebenso wäre zu prüfen, ob die Zuschauer ausreichend auf Gefahren hingewiesen wurden, wie nah sie an die Strecke gelassen wurden usw.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Das Möbelhaus</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Möbelhaus wird sich ein mögliches Fehlverhalten des Squad-Anbieters zurechnen lassen müssen, da der Squad-Parcours Teil der Veranstaltung des Möbelhauses war.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mitverschulden der Verletzten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es wäre auch zu prüfen, ob die Verletzten (Mutter mit zwei Kindern) ordnungsgemäß hinter der Absperrung standen, ob sie sich an die Anweisungen des Personals gehalten hatten usw. Ansonsten würde aufgrund des Mitverschuldens der Schadenersatzanspruch reduziert werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>8/12 Sänger verletzt sich bei Proben</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/812-saenger-verletzt-sich-bei-proben/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/812-saenger-verletzt-sich-bei-proben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sänger Jason Derulo hat sich bei Proben für seine Tour eine schwere Halsverletzung zugezogen. Alle anstehenden Konzerte wurden abgesagt, bereits erworbene Tickets können zurückgegeben werden.    eventfaq-Kommentar Manche Veranstalter wollen im Fall einer Konzertabsage natürlich versuchen, dass die Besucher die Tickets nicht zurückgeben und bieten einen Ersatztermin an. Wenn der Besucher die Verlegung aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Sänger Jason Derulo hat sich bei Proben für seine Tour eine schwere Halsverletzung zugezogen. Alle anstehenden Konzerte wurden abgesagt, bereits erworbene Tickets können zurückgegeben werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16190"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Manche Veranstalter wollen im Fall einer Konzertabsage natürlich versuchen, dass die Besucher die Tickets nicht zurückgeben und bieten einen Ersatztermin an. Wenn der Besucher die Verlegung aber nicht akzeptiert, muss der Veranstalter den Ticketpreis zurückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">AGB-Klauseln des Veranstalters, dass eine Verlegung „aus wichtigem Grund“ oder „bei Krankheit“ o.Ä. erlaubt sei, sind unwirksam: Wenn der Veranstalter (wie meist üblich) einen konkreten Termin für das Konzert bewirbt und benennt, dann ist er verpflichtet, zu diesem Zeitpunkt auch die vertraglich versprochene Leistung (= Konzert) zu erbringen. Kann er dies wegen Krankheit des Künstlers nicht, dann muss auch der Besucher seine Leistung (= Zahlung) nicht erbringen. Wenn der Besucher aber bereits bezahlt hat, kann er die Zahlung zurückfordern (vgl. <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__812.html" target="_blank">§ 812 BGB</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Warum das Konzert ausfällt und ob der Veranstalter den Ausfall verschuldet hat, spielt dabei keine Rolle. D.h., dass bspw. auch bei Höherer Gewalt (z.B. Krieg, Erdbeben) dasselbe gilt: Wenn der Veranstalter seine Leistung nicht erbringen kann, dann hat er auch keinen Anspruch auf Zahlung der Ticketpreise oder das Behalten der bereits erfolgten Zahlungen im Vorverkauf.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite muss er bspw. auch die Miete für die Halle bezahlen: Grundsätzlich kann es dem Vermieter nämlich egal sein, warum der Veranstalter das Konzert in der Halle nicht durchführt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Hilfreich für den Veranstalter ist daher der vorherige Abschluss bspw. einer <strong>Ausfallversicherung</strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>7/12 Mann fährt in Besuchermenge</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/712-mann-faehrt-in-besuchermenge/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/712-mann-faehrt-in-besuchermenge/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 22:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach einer Veranstaltung einer Narrenzunft in Haigerloch (Baden-Württemberg) kam es vor der Halle zu einer Auseinandersetzung zwischen Festbesuchern und einer Gruppe Neonazis. Ein Skinhead setzte sich dabei in sein Auto und fuhr offenbar absichtlich in eine Gruppe Festbesucher. Dabei wurden drei Personen verletzt. Danach kam es zu einer heftigen Schlägerei, die von der Polizei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kurz nach einer Veranstaltung einer Narrenzunft in Haigerloch (Baden-Württemberg) kam es vor der Halle zu einer Auseinandersetzung zwischen Festbesuchern und einer Gruppe Neonazis. Ein Skinhead setzte sich dabei in sein Auto und fuhr offenbar absichtlich in eine Gruppe Festbesucher. Dabei wurden drei Personen verletzt. Danach kam es zu einer heftigen Schlägerei, die von der Polizei nur „mit Mühe“ beendet werden konnte, mehrere Personen wurden festgenommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>6/12 Reizgas in Diskothek: 14 Verletzte</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/612-reizgas-in-diskothek-10-verletzte/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 10:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Diskothek in Braunschweig wurde am Freitagabend offenbar nach einem Streit zwischen Gästen Reizgas versprüht. Dabei wurden 14 Gäste verletzt. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, befanden sich die meisten Gäste bereits vor der Tür; 8 Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer Diskothek in Braunschweig wurde am Freitagabend offenbar nach einem Streit zwischen Gästen Reizgas versprüht. Dabei wurden 14 Gäste verletzt. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, befanden sich die meisten Gäste bereits vor der Tür; 8 Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>5/12 Hamburg: Turnierabbruch nach Ausschreitungen</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/512-hamburg-turnierabbruch-nach-ausschreitungen/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/512-hamburg-turnierabbruch-nach-ausschreitungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 10:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16177</guid>
		<description><![CDATA[In Hamburg musste ein Hallenfußballturnier abgebrochen werden, nachdem es mehrere Auseinandersetzungen zwischen Besuchern gegeben hatte.   Offenbar hatten sich mehrere gewaltbereite Hooligans unter die Besucher gemischt und hatten sich gegenseitig angegriffen. Die Polizei setzte auch Pfefferspray ein, wobei auch Unbeteiligte verletzt worden sein sollen.   Am ersten Turniertag hatte die Polizei das Fußballspiel noch fortsetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Hamburg musste ein Hallenfußballturnier abgebrochen werden, nachdem es mehrere Auseinandersetzungen zwischen Besuchern gegeben hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16177"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Offenbar hatten sich mehrere gewaltbereite Hooligans unter die Besucher gemischt und hatten sich gegenseitig angegriffen. Die Polizei setzte auch Pfefferspray ein, wobei auch Unbeteiligte verletzt worden sein sollen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Am ersten Turniertag hatte die Polizei das Fußballspiel noch fortsetzen lassen, aus Sorge vor einem zu unkontrollierten Abfließen der Zuschauer aus der Halle. Das Turnier wurde dann aber am Abend für den zweiten Tag abgesagt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt wurden mindestens 90 Personen verletzt, davon 40 durch Pfefferspray. Die Polizei nahm 72 Randalierer vorübergehend in Gewahrsam.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>4/12 Skycam stürzt bei Liveübertragung ab</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/412-skycam-stuerzt-bei-liveuebertragung-ab/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/412-skycam-stuerzt-bei-liveuebertragung-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 06:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16174</guid>
		<description><![CDATA[Bei einem Football-Spiel in Tempe (USA) ist eine „Skycam“ auf das Spielfeld gestürzt. Eine Skycam ist eine Kamera, die an Drahtseilen mit bis zu 50 km/h über das Spielfeld gezogen werden und dabei Bilder für das Fernsehen einfangen kann. Mehrere Spieler wären von dem 15 kg schweren Gerät beinahe getroffen worden, letztlich wurde lediglich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einem Football-Spiel in Tempe (USA) ist eine „Skycam“ auf das Spielfeld gestürzt. Eine Skycam ist eine Kamera, die an Drahtseilen mit bis zu 50 km/h über das Spielfeld gezogen werden und dabei Bilder für das Fernsehen einfangen kann. Mehrere Spieler wären von dem 15 kg schweren Gerät beinahe getroffen worden, letztlich wurde lediglich ein Spieler von den Stahlseilen leicht verletzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>3/12 Gericht: Städtische Förderung von Konzerten</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/312-gericht-staedtische-foerderung-von-konzerten/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/312-gericht-staedtische-foerderung-von-konzerten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16171</guid>
		<description><![CDATA[Der Verband der deutschten Konzertdirektionen e.V. hat eine Klage gegen die Stadt Hamburg verloren, in der der Stadt hätte untersagt werden sollen, „Elbphilharmonie Konzerte“ zu fördern.   Die Stadt Hamburg ist mit knapp 95% an der HamburgMusik gGmbH beteiligt, die u.a. Konzerte durchführt. Speziell wandte sich der Verband gegen die Konzertreihe „Elbphilharmonie Konzerte“, die absichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Verband der deutschten Konzertdirektionen e.V. hat eine Klage gegen die Stadt Hamburg verloren, in der der Stadt hätte untersagt werden sollen, „Elbphilharmonie Konzerte“ zu fördern.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16171"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Stadt Hamburg ist mit knapp 95% an der HamburgMusik gGmbH beteiligt, die u.a. Konzerte durchführt. Speziell wandte sich der Verband gegen die Konzertreihe „Elbphilharmonie Konzerte“, die absichtlich auf Kostenunterdeckung angelegt seien, um Wettbewerber aus dem Markt zu drängen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Landgericht Hamburg hat kurz vor Weihnachten die Klage abgewiesen. Ein Wettbewerber könne grundsätzlich die Preise anderer unterbieten. Wettbewerbsrechtlich unzulässig sei dies erst dann, wenn die Unterbietung gezielt eingesetzt würde, um Wettbewerber zu verdrängen. Dies sei hier aber nicht ersichtlich.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Landgericht stelle zumindest aber fest, dass die HamburgMusik gGmbH mit der Konzertreihe tatsächlich Verluste erwirtschafte. Die Beklagte habe dies aber nachvollziehbar damit gerechtfertigt, dass man die Unterdeckung in Kauf nehme, um weitere Besucherkreise anzuziehen. Dies würde dann auch wieder der Privatwirtschaft zu Gute kommen, da diese neuen Besucher künftig ja auch deren Events besuchen würden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Der Verband kann gegen diese Entscheidung Berufung beim Oberlandesgericht Hamburg einlegen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="background-color: #97af42; color: #ffffff;"><strong> eventfaq-Kommentar </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Von einer Stadt geförderte Programme oder gar Unternehmen sind der Privatwirtschaft oft ein Dorn im Auge, da dort anders gewirtschaftet werden kann als in der Privatwirtschaft.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Begründung des Landgerichts, dass die Beklagte mit den verlustreichen Events aber ja nur neue Besuchergruppen anziehen würde wollen und dass dies daher das Verhalten der Beklagte rechtfertigte, halte ich persönlich für wenig verständlich: Die städtische GmbH wird im Grunde kaum so uneigennützig sein, selbst Verluste zu erwirtschaften, um die ohnehin schon eventverwöhnten Hamburger zum Besuch fremder Konzerte zu animieren. Letztlich müsste es m.E. auch davon abhängen, wie die Beklagte ihre Veranstaltungen bewirbt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich aber spricht wenig dagegen, wenn eine Stadt Veranstaltungen finanziell fördert, die ansonsten nicht würden stattfinden können. Natürlich ist die Grenze fließend, und es kann passieren, dass die Stadt eine Veranstaltung finanziell unterstützt und es daher dem unterstützten Veranstalter leichter fällt, sie durchzuführen – und dieser dann einen Vorteil gegenüber einem nicht unterstützen Veranstalter hat, der die Veranstaltung selbst aber auch gerne durchgeführt hätte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2/12 Vorsicht bei Nutzung von Fotos einer Kunstaktion</title>
		<link>http://www.eventfaq.de/212-vorsicht-bei-nutzung-von-fotos-einer-kunstaktion/</link>
		<comments>http://www.eventfaq.de/212-vorsicht-bei-nutzung-von-fotos-einer-kunstaktion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eventfaq.de/?p=16167</guid>
		<description><![CDATA[Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine für Fotografen wichtige Entscheidung getroffen, die auch für manche Veranstaltungen wichtig werden wird: Wenn eine künstlerische Aktion fotografiert und die Fotos später verwertet werden, so ist dafür die Zustimmung des Künstlers erforderlich.   Hintergrund der Entscheidung war ein Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und der Stiftung Museum Schloss Moyland. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine für Fotografen wichtige Entscheidung getroffen, die auch für manche Veranstaltungen wichtig werden wird: Wenn eine künstlerische Aktion fotografiert und die Fotos später verwertet werden, so ist dafür die Zustimmung des Künstlers erforderlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16167"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrund der Entscheidung war ein Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und der Stiftung Museum Schloss Moyland. Die Stiftung hatte in einer Ausstellung Fotos eines Fotografen gezeigt, der 1964 eine künstlerische Aktion von Joseph Beuys fotografiert hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass es sich bei den Fotos um eine genehmigungspflichtige Umgestaltung, und nicht etwa nur um eine freie Bearbeitung der Beuys-Kunst gehandelt hatte. Für die Fotoausstellung aber hätte Beuys bzw. seine Erbin zuvor zustimmen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Zur Begründung führte das OLG aus, dass die Fotos die Aktion so getreu wiedergeben würden, dass es sich dabei nicht mehr um eine freie Bearbeitung handeln würde. Der Fotograf habe nämlich auch die Handlungsabläufe, sowie die besondere Form der Anordnung der Gegenstände abgelichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das OLG hat die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen. Bleibt es bei der Entscheidung bzw. wird sie vom BGH bestätigt, hätte sie erheblichen Einfluss auf…:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Das Fotografieren von Aktionskunst und ggf. auch Ausstellungen,</li>
<li>das Ausstellen von Fotografien über Aktionskunst und ggf. auch Ausstellungen und das Nutzen dieser Fotografien – denn dann ist nicht (nur) der Fotograf, sondern vor allem der Künstler der fotografierten Aktion bzw. Ausstellung.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich hat das OLG hier nur einen Einzelfall entschieden und jede andere Fotoaufnahme einer anderen Aktionskunst könnte anders bewertet werden. Es ist jedenfalls erhebliche Sorgfalt für den Fotografen und den Verwerter dieser Fotografien geboten: Im Vorfeld muss sorgfältig geprüft werden, ob eine zustimmungsfreie Bearbeitung (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__24.html" target="_blank">§ 24 UrhG</a>) oder eine genehmigungspflichtige Bearbeitung (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__23.html" target="_blank">§ 23 UrhG</a>) vorliegt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Je mehr die dem Ursprungs-Werk eigenen Grundzüge und Eigenarten in das neue Werk übernommen werden, desto eher ist das neue Werk zustimmungspflichtig durch den Ursprungsurheber. Entnimmt der Zweiturheber sich aber nur eine Idee aus dem Erstwerk, so benötigt er für sein Zweitwerk keine Zustimmung.</p>
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		<title>1/12 Verletzte in Auckland durch Unwetter bei Silvesterfeiern</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 23:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem zweitägigen Silvester-Open Air-Konzert in Whitianga in der Nähe von Auckland (Neuseeland) sind mehrere Besucher bei starkem Regen und heftigem Wind teilweise schwer verletzt worden. In einem Krankenhaus mussten die Verletzten mit einem Feuerwehrschlauch erst vom Schlamm befreit werden, da die Ärzte die Verletzungen nicht haben erkennen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf einem zweitägigen Silvester-Open Air-Konzert in Whitianga in der Nähe von Auckland (Neuseeland) sind mehrere Besucher bei starkem Regen und heftigem Wind teilweise schwer verletzt worden. In einem Krankenhaus mussten die Verletzten mit einem Feuerwehrschlauch erst vom Schlamm befreit werden, da die Ärzte die Verletzungen nicht haben erkennen können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir wünschen unseren Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 22:07:19 +0000</pubDate>
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		<title>505/11 Honduras: Feuer bei Konzert</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 20:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Konzert der US-Band LMFAO in Tegucigalpa (Honduras) mussten 7.000 Fans aus der Halle evakuiert werden, da starker Rauch durch die Foyers und die Halle zog. Die Polizei ging zunächst von Brandstiftung im Elektrikraum aus, vermutlich entstand das Feuer aber durch Überhitzung eines Stromkabels.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einem Konzert der US-Band LMFAO in Tegucigalpa (Honduras) mussten 7.000 Fans aus der Halle evakuiert werden, da starker Rauch durch die Foyers und die Halle zog. Die Polizei ging zunächst von Brandstiftung im Elektrikraum aus, vermutlich entstand das Feuer aber durch Überhitzung eines Stromkabels.</p>
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		<title>504/11 Passagier fällt aus Flugzeug: Schadenersatz</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 13:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Betreiber einer Flugschule muss einem Passagier Schadenersatz zahlen, weil der Passagier aus Versehen aus dem Flugzeug gefallen war&#8230;  Eigentlich wollte der Passagier nur zusehen, wie anderen mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug hüpfen. Dazu setzte er sich mit in das Flugzeug. Zur Sicherheit trug er aber auch einen Fallschirm. Als die anderen schon draußen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Betreiber einer Flugschule muss einem Passagier Schadenersatz zahlen, weil der Passagier aus Versehen aus dem Flugzeug gefallen war&#8230; <span id="more-16149"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich wollte der Passagier nur zusehen, wie anderen mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug hüpfen. Dazu setzte er sich mit in das Flugzeug. Zur Sicherheit trug er aber auch einen Fallschirm. Als die anderen schon draußen waren, öffnete sich plötzlich sein Schirm und er wurde aus dem Flugzeug herausgerissen. Da er nach 300 Metern recht unsanft auf dem Boden landete und sich dabei verletzte, verurteilte das Landgericht Münster nun den Piloten und den Betreiber der Flugschule wegen Verletzung von Verkehrssicherungspflichten zur Zahlung von Schadenersatz.</p>
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		<title>503/11 Verantwortung bei Silvesterfeuerwerk</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Top-News]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherungspflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Derjenige, der ein Feuerwerk abbrennt, muss besonders vorsichtig sein. Die Gerichte geben hier hohe Sicherheitsanforderungen vor, die der Feuerwerker zu beachten hat, die so genannten Verkehrssicherungspflichten.   So ist ein Standort zu wählen, von dem aus andere Personen oder Sachen nicht (ernsthaft) gefährdet werden. Da niemals ein Fehlstart von Raketen völlig ausgeschlossen werden kann, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Derjenige, der ein Feuerwerk abbrennt, muss besonders vorsichtig sein. Die Gerichte geben hier hohe Sicherheitsanforderungen vor, die der Feuerwerker zu beachten hat, die so genannten Verkehrssicherungspflichten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-16135"></span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">So ist ein Standort zu wählen, von dem aus andere Personen oder Sachen nicht (ernsthaft) gefährdet werden. Da niemals ein Fehlstart von Raketen völlig ausgeschlossen werden kann, muss beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern ein Platz gewählt werden, von dem aus etwa fehlgeschlagene Raketen aller Voraussicht nach keinen nennenswerten Schaden anrichten können. Dies hat u.a. das Oberlandesgericht Jena entschieden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Es gelten aber Besonderheiten in der <strong>Silvesternacht</strong>:</p>
<p style="text-align: justify;">Derjenige, der ein Feuerwerk zündet, ist verkehrssicherungspflichtig. Er muss dabei das Zumutbare und Erforderliche tun, um Schäden zu verhindern. Die Anforderungen sind dabei aber nicht unendlich hoch: Der Verkehrssicherungspflichtige hat nur die Sicherungsvorkehrungen zu treffen, die ein vernünftiger Angehöriger eines bestimmten Verkehrskreises erwarten darf.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Speziell in der Silvesternacht ist zulässig und auch üblich, nichterlaubnispflichtige Feuerwerkskörper zu zünden. Hierauf stellen sich die Besucher und Teilnehmer von Silvester(feuerwerken) auch ein.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das OLG Jena hat in diesem Zusammenhang dann aber auch festgestellt, dass derjenige, der das Feuerwerk abbrennt, nicht etwa von seiner Verantwortung befreit werden würde, das Feuerwerk nur bestimmungsgemäß einzusetzen. Ebenso muss er bspw. darauf achten, dass er das Feuerwerk nicht an besonders gefährlichen oder gefährdeten Orten abbrennt. Insgesamt ist seine Verantwortlichkeit aber etwas reduziert im Vergleich zu einem Feuerwerk außerhalb von Silvester.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist diesbezüglich auch noch ein weiterer Aspekt des OLG Jena: Er hatte dem verunglückten Mädchen, das durch den Treffer einer Rakete schwere Brandverletzungen erlitten hatte, ein Mitverschulden zugesprochen. D.h., dass das OLG Jena entschieden hat, dass das verunfallte Mädchen teilweise selbst schuld an dem Unfall war.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Dies lag daran, dass das Mädchen leicht entzündliche synthetische Kleidung getragen hatte. Die Auswahl ungenügender Bekleidung beim Betrachten des in der Nähe gezündeten Silvesterfeuerwerks ist der Geschädigten aber zurechenbar, entweder unmittelbar oder über das Verhalten ihrer erziehungsberechtigten Eltern, so das OLG Jena.</p>
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		<title>502/11 X-Factor-Finale in den USA: Gerüst stürzt um</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 07:18:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag vor Weihnachten wurden drei Bühnenhelfer beim X-Factor-Finale in den USA verletzt, als ein Gerüst umstürzte. Die Bühnenarbeiter wurden mit teils schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Donnerstag vor Weihnachten wurden drei Bühnenhelfer beim X-Factor-Finale in den USA verletzt, als ein Gerüst umstürzte. Die Bühnenarbeiter wurden mit teils schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>501/11 Verletzte bei Krippenspiel</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 07:17:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Krippenspiel-Aufführung in einer Kirche in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) fing das Kostüm eines Mädchens Feuer, als eine Kerze umfiel. Ein Kirchenbesucher versuchte das Feuer mit seiner Jacke zu ersticken. Das Mädchen erlitt schwere Brandverletzungen, der Helfer wurde leicht verletzt. UPDATE vom 27.11.2011: Das Mädchen wurde in ein künstliches Koma versetzt; der Helfer hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei einer Krippenspiel-Aufführung in einer Kirche in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) fing das Kostüm eines Mädchens Feuer, als eine Kerze umfiel. Ein Kirchenbesucher versuchte das Feuer mit seiner Jacke zu ersticken. Das Mädchen erlitt schwere Brandverletzungen, der Helfer wurde leicht verletzt. UPDATE vom 27.11.2011: Das Mädchen wurde in ein künstliches Koma versetzt; der Helfer hat sich doch ebenfalls schwere Brandverletzungen an Händen und Armen zugezogen und liegt ebenfalls in einer Spezialklinik.</p>
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		<title>Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 13:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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